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Die Kleinen triffts härter

Börsenkotierte Industriefirmen legen derzeit ganz passable Jahresabschlüsse vor. Die Frankenstärke belastet sie weniger, weil sie international aufgestellt sind.

In Industriebetrieben fehlt mittlerweile oft der Spielraum, um noch an den Kosten zu schrauben. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
In Industriebetrieben fehlt mittlerweile oft der Spielraum, um noch an den Kosten zu schrauben. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Die Aufwertung des Frankens hat in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie deutliche Spuren hinterlassen. So vermeldeten etwa gestern der Industriekonzern SFS und der Werkzeugmaschinenbauer Starrag gesunkene Umsätze und gefallene Gewinne. Wirklich schlechte Nachrichten tönen allerdings anders. So hat SFS seine Medienmitteilung mit der Überschrift «Solide finanzielle Entwicklung trotz Frankenstärke» versehen. Und auch Starrag verbreitete mit Formulierungen wie «solider Auftragsbestand» und «gehaltener Umsatz» alles andere als Krisenstimmung. Dass die Unternehmen nicht ums Überleben kämpfen, zeigen auch die Dividenden. SFS schüttet den Aktionären gleich viel aus wie vor einem Jahr, Starrag wiederum senkt sie im selben Ausmass, wie auch der Gewinn zurückgegangen ist.

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