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101 Sitze plus

Die Rechte um SVP und FDP hat im Nationalrat eine hauchdünne Mehrheit, so die Zahlen. Aber da ist noch viel mehr im Bürgerblock.

Es schien nicht wirklich der Tag von Philipp Müller zu sein. Dabei hatte doch er gewonnen, endlich gewonnen! Aber der FDP-Präsident klang am Wahlsonntag nicht wie ein Sieger. Sprach einen halben Satz nach der Erwähnung seines Autounfalls davon, wie er «Vollgas» geben werde im zweiten Wahlgang der Aargauer Ständeratswahlen, wirkte in den Interviews nicht gelöst, sondern geschafft. Den seltsamsten Auftritt hatte er in den Elefantenrunden des Schweizer Fernsehens. SVP-Präsident Toni Brunner, Wahlsieger auch er, musste gar nichts sagen, das übernahm Müller. «Die grösste politische Kraft muss man einfach einbinden. Sonst haben wir die Opposition!», rief Müller und verteidigte während des Gesprächs so vehement die SVP-Position, dass sich Toni Brunner entspannt lächelnd zurücklehnen konnte.

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