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Auch im zweiten Wunderland der Läufer wachsen die Zweifel

Dopingfälle plagen Kenias Leichtathletik. Nun passiert dem ewigen Konkurrenten Äthiopien Ähnliches – auch wegen eines Mittels, das erst seit Januar verboten ist.

Abeba Aregawi ist die 1500-m-Weltmeisterin von 2013 – und wurde mit einer Substanz erwischt, die womöglich gar nichts bringt. Foto: Getty Images
Abeba Aregawi ist die 1500-m-Weltmeisterin von 2013 – und wurde mit einer Substanz erwischt, die womöglich gar nichts bringt. Foto: Getty Images

Forscher über Forscher haben mit ­Inbrunst die dünnen Beine der afrikanischen Spitzenläufer studiert und herauszufinden ­versucht, weshalb sie so ausdauernd-schnell wirbeln – und damit fast alle anderen wie Statisten aussehen. Einig waren sich die Experten primär in ihrer Uneinigkeit. Inzwischen wird ­ein ungenannter Grund immer offen­sicht­licher: Doping. Oder anders formuliert: Bloss das legendäre, knallharte Training der kenianischen und äthiopischen ­Spezialisten reicht nicht mehr als alleiniges Argument für ihre Dauer­erfolge auf der Bahn und im Marathon.

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