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Kommentar zum SC BernAusgezeichnete Wahl mit einem Aber

Der SCB holt mit Raeto Raffainer viel Kompetenz in die Organisation. Allerdings leistet sich der Club im Sportbereich eine Luxuslösung, die ihn teuer zu stehen kommen könnte.

Raeto Raffainer wird der neue starke Mann im Sportbereich des SCB.
Raeto Raffainer wird der neue starke Mann im Sportbereich des SCB.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Chris McSorley oder Raeto Raffainer? Mit dieser Frage haben sich die Entscheidungsträger des SC Bern in den letzten Tagen beschäftigt. Der Kanadier hat sich in den Gesprächen mit Bern überzeugend präsentiert, wie es ihm eigen ist. Aber er half mit, die Fährte zu den Medien zu legen. Auch dieses Medium ist ihr gefolgt. Aus Davos hingegen entwich keine Indiskretion ins Unterland. Vielleicht hat dieser Umstand bei der Entscheidung des SCB eine kleine Rolle gespielt, auf den integren Raffainer zu setzen.

Mit Sicherheit ein Faktor war die Position der Sportchefin Florence Schelling. McSorley ist hervorragend vernetzt, ein blendender Verkäufer, der auch zur Selbstdarstellung neigt. Er ist keiner für den Hintergrund. Es ist fragwürdig, ob die Zusammenarbeit zwischen ihm und Schelling funktioniert, der stolze Kanadier alter Schule die 31-jährige Sportchefin respektiert hätte. Wichtig zu wissen ist: Für Geschäftsführer Marc Lüthi stand die Trennung von Schelling nicht zur Debatte.

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