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LeserreaktionenDie Überheblichkeit des Menschen

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Tierärzte fanden in den Nasenabstrichen bei chinesischen Schweinen Grippeviren, die eine Pandemie auslösen könnten.
Tierärzte fanden in den Nasenabstrichen bei chinesischen Schweinen Grippeviren, die eine Pandemie auslösen könnten.
Foto: Honglei Sun

Zu «Pandemien im Keim ersticken»

Die Überheblichkeit des Menschen

Wo die Rücksicht auf das Tierwohl derartigen Missbrauch erlebt, wie dies in unserem Zeitalter des grenzenlosen Konsums der Fall ist, wird es fast sicher immer wieder neue Übertragungen von Krankheitserregern oder sogar auch Pandemien geben. Die Überheblichkeit des Menschen missachtet die Schöpfung, sei dies auch nur ein Huhn, ein Schwein oder eine Kuh.

Hannes Locher, Oberhofen

Zu «Nach etlichen Skandalen: Medizinalprodukte werden sicherer»

Innovation bleibt auf der Strecke

Die genannten Skandale hätten nie geschehen dürfen. Während bei dem einen erhebliche kriminelle Energie im Spiel war, fehlte es beim anderen an Fachkompetenz der involvierten Kreise. Die neue Medizinprodukteverordnung könnte sich nun aber zum Nachteil der Patienten auswirken. Bisherige, über Jahrzehnte bewährte Produkte müssen vom Markt genommen werden, da die ausgereizten Margen die Mehrkosten der neuen Anforderungen nicht mehr decken. Die Innovation bleibt auf der Strecke, da die ständig steigenden Kosten zusammen mit der ständig sinkenden Rückerstattung keine attraktiven Business-Pläne mehr zulassen. Überdies hat die regulierende Behörde vergessen, dass die verschärften Anforderungen auch die privaten Überwachungsstellen treffen, deren Anzahl sich in dramatischen Rückgang befindet.

Stefan Freudiger, Bremgarten

Zum Leserbrief von Thomas Bornhauser «Der Transparenz dienlich»

Unser Geld ist wieder gefragt

Der Leserbriefschreiber hat völlig Recht. Jetzt müssen wir Schweizer wieder in die Bresche springen, und zwar überall. Unser Geld ist wieder gefragt. Wir waren mit dem Bike zum Gurnigel unterwegs. Oben kehrten wir im Berghaus Selital ein. Mein Mann ging ins Restaurant, um zu fragen, ob er meinen Akku aufladen dürfe. Das durfte er, für satte fünf Franken. Wir sprachen das Servierpersonal darauf an, dass der Strom höchstens ein paar Rappen kosten würde. Die lapidare Antwort darauf war, auf dem Gurnigel sei der Strom sehr teuer. Wir werden unsere Ferien bestimmt nicht in dieser Region verbringen.

Brigitte Schuhmacher, Spiegel