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Wahlen in Langenthal – die SPDie SP will zulegen, dürfte aber in der Opposition bleiben

Die Sozialdemokraten wollen wählerstärkste Partei der Stadt bleiben – und hoffen gleichzeitig, in der neuen Legislatur weniger gegen die bürgerliche Übermacht ankämpfen zu müssen.

Eine Sozialdemokratin durch und durch: Tritt sie als Co-Präsidentin der SP oder als Stadträtin auf, ist Saima Sägesser meist in Rot unterwegs.
Eine Sozialdemokratin durch und durch: Tritt sie als Co-Präsidentin der SP oder als Stadträtin auf, ist Saima Sägesser meist in Rot unterwegs.
Foto: Alexandra Jäggi

Seit vielen Jahren ist die SP in Langenthal die wählerstärkste Partei. Gleichzeitig kämpfen die Sozialdemokraten ständig gegen die bürgerliche Übermacht. Die SVP- und FDP/JLL-Fraktion haben im Stadtrat zusammen eine knappe Mehrheit. «Diesen Kampf gegen die Bürgerlichen spüren wir natürlich», sagt Saima Sägesser, die zusammen mit Roland Loser das Co-Präsidium der SP Langenthal bildet. Vor allem gegen Ende der Legislatur mache sich bei einigen Fraktionsmitgliedern manchmal eine gewisse Ernüchterung breit.

Sägesser ist aber der Meinung, die SP betreibe im Parlament nicht nur Abwehrpolitik, sondern könne mit Vorstössen und Voten auch eigene Themen vorantreiben. Damit die SP auch in Zukunft politisches Gewicht hat in Langenthal, erhofft sich Sägesser mindestens gleich viele Sitze wie bisher – oder sogar einige mehr. Derzeit hält die SP 11 Sitze und bildet mit den Grünen die grösste Stadtratsfraktion.

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