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Kurznachrichten+++ Berlinger kandidiert erneut für Könizer Gemeindepräsidium +++ Elektroverteilkasten an Gotthelfstrasse in Brand geraten

Die Könizer Gemeindepräsidentin Annemarie Berlinger kandidiert für eine zweite Amtszeit. Am Dienstag musste die Stadtberner Feuerwehr wegen eines brennenden Elektroverteilkastens ausrücken. Alle News im Ticker.

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Skilift Rüschegg-Eywald wieder in Betrieb

Nach einem Tag Stillstand geht es weiter: Der Skilift Rüschegg-Eywald funktioniert wieder, wie Verwaltungsratspräsident Manfred Baumann mitteilt. Ein technischer Defekt am Bremsmotor hatte am Dienstagnachmittag dazu geführt, dass der Betrieb eingestellt werden musste. (pef)

Könizer Gemeindepräsidentin kandidiert erneut

Annemarie Berlinger, die amtierende Gemeindepräsidentin von Köniz, kandiert für eine zweite Amtszeit. Das teilt die SP Köniz am Mittwoch mit. Berlinger sei bereits im Dezember vom Vorstand der Partei als Kandidatin nominiert worden. Letzte war der Auftakt zu ihrem Wahlkampf.

In den vergangenen drei Jahren habe sie die Gemeinde, die sich in einer angespannten Finanzlage befindet, sicher und kompetent geführt. Das oberste Ziel bestehe sicher auch in der kommenden Legislatur darin bestehen, die Gemeindefinanzen wieder in ruhigere Gewässer zu steuern. (pd/sih)

Elektroverteilkasten speit Funken

Am Dienstag gegen 18.30 Uhr stieg aus einem Kellerfenster an der Gotthelfstrasse in Bern Rauch auf. Es flogen Funken und es knallte, wie auf einem Video von Schutz und Rettung Bern zu sehen ist. Schuld daran war ein Elektroverteilkasten, der in Brand geraten war. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden, es wurde niemand verletzt. (sih)

Post-Agentur im Matte-Lädeli

Die Post hat nach längerer Suche eine Lösung für das Stadtberner-Mattequartier gefunden: Ab dem Frühsommer wird das Matte-Lädeli Postdienstleistungen für das Quartier anbieten, wie die Post mitteilt. Die Post hat mit Aram Melikjan, dem Inhaber des Matte-Lädeli, eine Vereinbarung getroffen. Die Post hat seit längerem eine Lösung gesucht, um ihre Filiale im Quartier schliessen zu können. Die Filiale ist aktuell von 7.30 bis 11.30 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr geöffnet. (sny)

Gerzensee: Ja zum Budget und zu höherem Stellenetat

Die Stimmberechtigten haben das Gemeindebudget für das Jahr 2021 genehmigt. Veranschlagt ist ein Minus von rund 360'000 Franken im allgemeinen Haushalt bei unveränderter Steueranlage (1,54 Einheiten). Zustimmung auch für die zweite Vorlage: Die Gemeindeverwaltung erhält zusätzliche 40 Stellenprozente.

Über die Geschäfte wurden an der Urne abgestimmt. Dies weil die ordentliche Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2020 aufgrund der anhaltenden Corona-Situation ausfiel. (cef)

Resultate: Budget 383 Ja (96 %), 17 Nein (4 %). Stellen 289 Ja (72 %), 112 Nein (28 %). Stimmbeteiligung: 44 %.

Urtenen-Schönbühl: Budget 2021 ist unter Dach

Die Stimmberechtigten haben das Budget 2021 mit überaus deutlich genehmigt. Der Voranschlag rechnet im allgemeinen Haushalt mit einem Defizit von rund 1,2 Millionen Franken. Der Steuersatz bleibt bei 1,45 Einheiten, der prognostizierte Verlust kann über die Reserven und das Eigenkapital gedeckt werden. Der Gemeinderat hat auf Grund der Pandemie beschlossen, auf eine Erhöhung der Steueranlage zu verzichten und die Finanzplanung entsprechend anzupassen. Die Diskussion über den Steuersatz soll geführt werden, wenn Klarheit über die finanzielle Entwicklung und die Auswirkungen der Pandemie besteht. (hus/pd)

Resultat: 704 Ja (91,7 %), 64 Nein (8,3 %). Stimmbeteiligung 19.4 %.

Die Parkplätze am Schwarzsee sind voll

Das sonnige Wetter hat die Menschen am Sonntagmorgen in Scharen an den Schwarzsee gelockt. Gemäss den Verantwortlichen von Schwarzsee Tourismus ist das Verkehrsaufkommen vor Ort beträchtlich. Sie vermeldeten am Mittag, dass sämtliche rund 900 Parkplätze in der Region besetzt sind. In einer Mitteilung rufen sie dazu auf, die Fahrt ans beliebte Ausflugsziel am Sonntagnachmittag zu meiden. (cef)

Berner Stadtrat: Philip Kohli präsidiert Mitte-Fraktion

BDP und CVP, die über je zwei Mandate im Berner Stadtparlament verfügen, bilden auch in der neuen Legislatur wieder eine gemeinsame Fraktion. Da der Zusammenschluss der beiden Parteien zu «Die Mitte» ohnehin auf sämtlichen Ebenen kurz bevorstehe, sei der Name der Fraktion bereits zu Mitte-Fraktion geändert worden, teilen BDP und CVP in einer gemeinsamen Mitteilung mit. Präsidiert wird die Mitte-Fraktion von BDP-Stadtrat Philip Kohli, als Vize amtet CVP-Parlamentarierin Milena Daphinoff. (pd)

BKW übernimmt deutsche Ingenieurgesellschaft R&P Ruffert

Die BKW Gruppe baut ihr Engineering-Netzwerk in Deutschland mit der Übernahme der R&P Ruffert weiter aus. Zum Kaufpreis machte das Energieunternehmen in einer Mitteilung vom Montag keine Angaben.

Die 1976 im deutschen Limburg gegründet R&P Ruffert beschäftigt den Angaben zufolge 130 Mitarbeitende und erzielte zuletzt einen Umsatz im «tieferen zweistelligen Millionenbereich». Die Gesellschaft ist in den Bereichen Hoch- und Tiefbau, Ingenieurbau, Tragwerksplanung, bautechnische Prüfungen und Gutachten tätig.

Zum Unternehmen gehören laut den Angaben weitere Gesellschaften in Erfurt, Halle, Düsseldorf, Hamburg sowie Projektbüros in Berlin, Koblenz, Frankfurt, Leipzig und Nürnberg. (SDA)

Uni und Insel forschen an Telenotfallmedizin

Die Universität Bern und das Inselspital forschen mit Unterstützung des TCS eine Stiftungsprofessur für Telenotfallmedizin. Neu ist bekannt, dass Thomas Sauter die Stiftungsprofessur übernehmen wird. Er ist Leiter Bildung, eHealth und Telenotfallmedizin am Universitären Notfallzentrum des Inselspitals.

Ziel der Professur ist es, bei der Diagnostik und Therapie von Notfallpatienten elektronische Hilfsmittel wie beispielsweise mobile Kommunikationssysteme zielgerichtet anzuwenden. So können Patienten in Zukunft etwa unabhängig von ihrem Standort rund um die Uhr von einem Arzt betreut werden. Wie die Insel in einer Mitteilung schreibt, handelt es sich bei der Professur um eine der wenigen dieser Art weltweit.

Christian Leumann, Rektor der Universität Bern wird zur Neubesetzung der Professur wie folgt zitiert: «Sauter trieb die Weiterentwicklung der Notfallmedizin nicht nur in Bern am Universitären Notfallzentrum, sondern in der ganzen Schweiz voran und hat sich in der Ausbildung im Bereich Telenotfallmedizin sehr hervorgetan.» (ber)

Kommission prüft Regierungskandidaten für Berner Mitte

Die Mitte Kanton Bern, die aus der Fusion von BDP und CVP hervorgeht, stellt die Weichen für die kantonalen Wahlen 2022: Für die Verteidigung des Sitzes von Regierungsrätin Beatrice Simon (BDP) setzt die noch zu gründende Partei eine Findungskommission ein. Simon tritt nicht mehr an. Ziel sei es, an einer Parteiversammlung im Frühling eine Kandidatur zu nominieren. Wie die Partei schreibt, verfüge sie «erfreulicherweise über mehrere Personen, die für ein Regierungsamt in Frage kommen». Die Findungskommission wird Gespräche mit interessierten Kandidatinnen und Kandidaten führen und der Parteiversammlung einen oder mehrere Vorschläge unterbreiten. Sie setzt sich aus Nationalrat Lorenz Hess (Vorsitz), der ehemaligen Fraktionspräsidentin Anita Luginbühl, der ehemaligen Grossrätin Alexandra Perina-Werz sowie aus alt Grossrat Samuel Leuenberger zusammen. (cd)

33 Publibike-Mitarbeiter arbeiten künftig in Bern

Beim Fahrradverleih-Unternehmen Publibike kommt es zu zwei wichtigen Änderungen. Es hat Anfang Jahr hat seinen Sitz von Freiburg nach Bern verlegt. 33 Mitarbeitende arbeiten ab Anfang Februar in Büros an der Engehaldenstrasse 39, wie Postauto mitteilt.

Kommt hinzu, dass Publibike eine neue Muttergesellschaft erhält. Seit Anfang Jahr ist Publibike eine Tochtergesellschaft der Schweizerischen Post. Bislang war Publibike eine Tochterfirma der Post-Tochter Postauto. Die Grundidee der Zuordnung zu Postauto bestand darin, dass Publibike eine Ergänzung zum Regionalverkehrsangebot von Postauto sein sollte. Über die Gründe der neuen Zuteilung des defizitären Unternehmens schweigt sich die Medienmitteilung aus.

Publibike betreibt heute schweizweit acht Verleihnetze mit 500 Stationen und 5000 Velos. Das Angebot ist auch in der Stadt Bern verfügbar. (sny/sda)

Gurten-Skilifte abgestellt

Die heftigen Niederschläge seit Dienstag gingen rund um die Stadt Bern vor allem in Form von Regen nieder. So auch auf dem Gurten. Letzte Woche musste bereits der Schlittelweg bis zur Mittelstation gesperrt werden. Nun ist auch der Skilift auf der Gurtenwiese nicht mehr in Betrieb. Die Gurtenwiese ist mit Nass-Schnee bedeckt. (wrs)

Gosteli-Archiv erhält Bundesgeld

Das Gosteli-Archiv zur Geschichte der Schweizer Frauenbewegung ist gerettet. Die Finanzierung des von der Schliessung bedrohten Archivs sei dank Bundesgeldern gesichert, meldet Radio SRF. Die Gosteli-Stiftung gilt neu als Forschungseinrichtung von nationaler Bedeutung. Nach Prüfung durch den Wissenschaftsrat und das zuständige Departement zahlt der Bund in den nächsten vier Jahren ans Archiv insgesamt rund zwei Millionen Franken.

Seedorf: Grüne schlägt SVPler

Nach dem Rücktritt von Gemeinderat Thomas Nobs musste Seedorf das Vizepräsidium neu bestellen. Zum Urnengang vom Wochenende traten Sina Känel (Grüne) und David Santschi (SVP) an. Sina Känel machte mit 382 Stimmen das Rennen, David Santschi erzielte 343 Stimmen. (skk)

Salem-Spital verzeichnet Geburtenrekord, Neujahrsbaby heisst Sandro

Das Berner Salem-Spital verzeichnete im vergangen Jahr einen neuen Geburtenrekord, wie aus einer Mitteilung von heute hervorgeht. Mit insgesamt 1‘212 Geburten (654 Jungen, 558 Mädchen) hat die Klinik einen neuen Rekord erreicht. 2019 waren es noch 163 Geburten weniger.

Das Neujahrsbaby heisst Sandro. Er kam am 1. Januar um 19:17 Uhr zur Welt, wog bei der Geburt 3365 g und ist 49 cm lang.

Neujahrsbaby Sandro.
Neujahrsbaby Sandro.
Foto: zvg/Andrea Egger

Mia und Luca führen Namens-Hitliste an

In den zehn Geburtskliniken der Hirslanden-Gruppe kamen letztes Jahr insgesamt 7‘459 Babys zur Welt. Die beliebtesten Mädchennamen waren Mia und Mila. Bei den Jungen ist der Name Luca auf dem vordersten Platz. (pd/ske)

Fraubrunnen: Postfiliale in der Drogerie

Der Gemeinderat Fraubrunnen hat sich lange dafür eingesetzt, dass die Poststelle im Dorf erhalten bleibt. Doch der Kampf war erfolglos. In zweieinhalb Wochen schliesst die Poststelle definitiv. Ab dem 25. Januar wird die Drogerie Studer als Partnerin der Post firmieren und verschiedene Dienstleistungen anbieten, wie das Versenden von Paketen oder Einschreiben, das Bezahlen von Rechnungen oder der Bargeldbezug (maximal 500 Franken). (hus)

Widerstand gegen 5G-Antenne im Kirchenfeld

Die Telekomfirmen Swisscom und Salt planen, an der Kirchenfeldstrasse 70 die bestehende Mobilfunkantenne auf den 5G-Standard auszubauen. Die entsprechende Baupublikation ist am 2. Dezember veröffentlicht worden. Nun zeigt sich, dass sich dagegen Widerstand regt. Der Vorstand der Interessengemeinschaft (IG) Elfenau hat entschieden, dass die Organisation gegen das Gesuch Einsprache erheben wird. Die IG kritisiert, dass für das Bauvorhaben keine Profile gestellt worden sind. Die Swisscom hatte ein Gesuch um eine erleichterte Profilierung gestellt, das die Behörden gutgeheissen haben. Stattdessen hat sie Markierungen erstellt und eine Informationstafel aufgestellt. Die Einsprachefrist läuft bis am 4. Januar. (sny)

Neues Amt für Veterinärwesen des Kantons Bern

Die Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion startet mit sieben Ämtern ins Jahr 2021: Der kantonale Veterinärdienst wird Anfang 2021 in das Amt für Veterinärwesen des Kantons Bern (AVET) überführt.

Wie der Kanton mitteilt, wird Kantonstierarzt Reto Wyss Vorsteher des neuen Amts.

Das Amt für Veterinärwesen ist zuständig für die Themen Tierschutz, Tiergesundheit, Hunde, für die Kontrolle von Lebensmitteln tierischer Herkunft, für Tierarzneimittel und für Bewilligungen im Bereich der Veterinärberufe. Der Veterinärdienst war bisher eine Abteilung des Amts für Landwirtschaft und Natur. (pd)

Comet-Gruppe mit neuen IT-Chef

Keighley Peters wird Chief Information Officer der Comet-Gruppe mit Sitz in Flamatt sowie Mitglied der Geschäftsleitung. Wie die Gruppe mitteilt, wird er per 28. Dezember eingesetzt. Peters übernimmt die Nachfolge von Eric Dubuis, der das Unternehmen im Januar nach 15 Jahren verlässt. Als Senior Director Global IT verantwortete Keighley Peters seit 2011 die globale IT-Strategie und deren Umsetzung bei SPTS Technologies, einem führenden Anbieter von Lösungen für die Bearbeitung von Wafern für den Spezialmarkt für Halbleiterbauteile, der heute zu KLA gehört. (cd)

red

6 Kommentare
    R. Wälchli

    Hoffe doch das Alle Mitglieder der IG ihr Smartphon mit der Einsprache auch abgegeben haben und ihre Nanen den Telekom Firmen gemeldet werden damit ihre Mobilnummern per sofoft gesperrt werden!