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Wenn Gesundheit digital wirdDie Medizin der Zukunft

Wer krank ist, muss zum Arzt. Oder doch nicht? Die digitale Medizin erobert den Kanton Bern. Corona half ihr kurz dabei, doch jetzt kommt es auf die Menschen an.

Die wohl bekannteste Form der Telemedizin: die Fernuntersuchung per Video. Doch die Entwicklung geht rasant weiter – einfach ohne die Mehrheit der Leute.
Die wohl bekannteste Form der Telemedizin: die Fernuntersuchung per Video. Doch die Entwicklung geht rasant weiter – einfach ohne die Mehrheit der Leute.
Foto: Benjamin Lauener

Da war sie wieder. Die Magen-Darm-Grippe. Jedes Jahr plagte sie ihn aufs Neue. Den Verlauf der Krankheit kannte der 27-jährige Aargauer längst, die nötigen Medikamente auch. Doch er brauchte ein Rezept für die Medis und ein Arztzeugnis für den Chef. Zum Hausarzt? Anrufen. Lange warten. Fünf Minuten behandelt werden. 100 Stutz abdrücken. Nein, danke.

Kürzlich hatte der Mann, nennen wir ihn Mike, von Eedoctors gehört. Auf dieser Plattform könne man ortsunabhängig per Videocall einen Arzt konsultieren, sich krankschreiben lassen und ein Rezept besorgen, hatten ihm Bekannte erzählt. Also lud sich Mike die App runter – und war begeistert.

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