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VBS-Prestigeprojekt in NötenDie Hightech-Drohne, die nicht fliegt

Für 250 Millionen Franken bestellte die Schweiz 2015 sechs Hightech-Drohnen in Israel. Jetzt sind die Kosten explodiert und die Zeitpläne obsolet. Die Gründe: Pleiten, Pech und Pandemie.

Ein Bluff des VBS: Die Drohne D-11, die im Dezember 2019 der Schweiz vorgeführt wurde, wurde heimlich nach Israel zurücktransportiert.
Ein Bluff des VBS: Die Drohne D-11, die im Dezember 2019 der Schweiz vorgeführt wurde, wurde heimlich nach Israel zurücktransportiert.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Am 9. Dezember 2019 rief das Verteidigungsdepartement (VBS) Journalisten in einen funkelnden neuen Hangar im luzernischen Emmen, um ihnen die jüngste Wunderwaffe der Armee zu präsentieren: eine Aufklärungsdrohne von riesigen Dimensionen. 9 Meter Länge. 17 Meter Spannweite. Hergestellt in Israel. Vollgepackt mit Hightech im Wert von Dutzenden Millionen Franken.

2015 hatte das Parlament den 250-Millionen-Franken-Kredit für sechs Hermes-900-Aufklärungsdrohnen bewilligt. Ende 2019 war das erste Exemplar in der Schweiz eingetroffen, die Drohne mit der Kennung D-11.

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