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Kirche HerzogenbuchseeDie Fassade kann saniert werden

Nach dem Aus für die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung hat der Rat den Kredit für die Fassadensanierung in eigener Kompetenz beschlossen.

Die Kirche in Buchsi ist immer noch eingerüstet.
Die Kirche in Buchsi ist immer noch eingerüstet.
Foto: Christian Pfander

Sie kommt wenig überraschend: die Absage für die ausserordentliche Versammlung der reformierten Kirchgemeinde Herzogenbuchsee vom 31. März. Auch sie ist, wie Kirchgemeindepräsident Christoph Tanner bestätigt, dem Versammlungsverbot im Zuge der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen.

Dabei wäre für diese Versammlung doch ein wichtiges Geschäft traktandiert gewesen: ein Kredit für die Kirchensanierung. Das lässt aufhorchen. Schliesslich muss die Buchser Kirche nach dem Brand vom 24. Dezember saniert werden. Diese Kosten seien aber alle durch die Gebäudeversicherung Bern abgedeckt, entwarnt Tanner.

«Zulässiger Notbeschluss»

Stattdessen gehe es bei diesem Kredit in der Höhe von rund 125’000 Franken um die Sanierung der Aussenfassade des Kirchenschiffs. Diese sollte gemäss dem Finanzplan der Kirchgemeinde eigentlich erst in zwei Jahren durchgeführt werden, sagt der Präsident. Nun aber habe sich der Kirchgemeinderat entschlossen, diese Arbeiten vorzuziehen. Schliesslich ist das Kirchenschiff nun bereits eingerüstet worden. Weshalb die Fassade nun günstiger saniert werden könne als in zwei Jahren.

Das Problem nur: Das Kreditgeschäft auf die ordentliche Versammlung im Juni zu verschieben, das lag im Zeitplan nicht drin. Und so hat der Rat nun den Kredit in eigener Kompetenz beschlossen. «Wir haben das zuvor abgesichert. Dieser Notbeschluss ist zulässig», sagt Tanner. Daran wird auch die Kirchgemeindeversammlung im Juni nichts mehr ändern. Soll heissen: Sie wird den Kreditentscheid nur noch absegnen können. (swl)

1 Kommentar
    hub vo bipp

    Sehr vernünftiger und zielführender Entscheid des Kirchgemeinde-Rates.