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Suche nach Leben auf dem Mars«Die Entstehung des Lebens werden wir hier nie zurückverfolgen können»

Warum lohnt es sich, Gesteinsproben vom Mars auf die Erde zu holen? ESA-Wissenschaftler Gerhard Kminek über den Sinn des Multimilliarden-Projekts, das kommende Woche mit dem Start des Mars-Rovers Perseverance beginnt.

Künstlerimpression des Mars-Rovers Perseverance («Beharrlichkeit») bei der Entnahme einer Bodenprobe auf dem Roten Planeten.
Künstlerimpression des Mars-Rovers Perseverance («Beharrlichkeit») bei der Entnahme einer Bodenprobe auf dem Roten Planeten.
Visualisierung: NASA/JPL-Caltech

Voraussichtlich am 30. Juli startet der Rover Perseverance von Cape Canaveral aus zum Mars. Dort soll er nach der Landung im Februar 2021 Bodenproben nehmen und auf dem Mars deponieren. Im Juli 2026 soll dann der «NASA Sample Retrieval Lander» mit dem «ESA Sample Fetch Rover» starten, ab August 2028 die hinterlegten Proben einsammeln und in einen Container verpacken. Mit einer Rakete soll der Container dann in eine Marsumlaufbahn geschossen werden, wo ihn der «Earth Return Orbiter» der ESA einfangen und zur Erde bringen soll. Das Multimilliarden-Projekt «Mars Sample Return» dauert nach aktuellem Stand insgesamt zwölf Jahre und soll unter anderem klären, ob es auf dem Mars Leben gibt oder gab.

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