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Könizer XXL-TüechliDie Corona-Laken sind sogar im Winter gefragt

Weil der Betrieb im Weiermattbad ruht, verkauft Köniz keine XXL-Tüechli. Doch das Interesse ist da, und so kommt es zum Deal mit einer Boutique.

Pastellfarbene Laken im Riesenformat: Die Könizer XXL-Tüechli bei der Präsentation zum Auftakt der letztjährigen Corona-Badesaison.
Pastellfarbene Laken im Riesenformat: Die Könizer XXL-Tüechli bei der Präsentation zum Auftakt der letztjährigen Corona-Badesaison.
Foto: Christian Pfander

Ein Flop? Am Ende vielleicht doch nicht.

In der Geschichte um die Könizer XXL-Tüechli ist wieder ein neues Kapitel aufgeschlagen worden. Einverstanden, am Misserfolg der Corona-Aktion im gemeindeeigenen Weiermattbad gibt es Monate nach dem Ende des Pandemiesommers überhaupt nichts zu deuteln. Die neun Quadratmeter grossen quadratischen Laken, die auf spielerische Art von Badegast zu Badegast einen Minimalabstand von drei Metern garantieren sollten, fielen beim Publikum durch.

Ursprünglich hatte die Gemeinde darauf gehofft, dass die Leute an der Badikasse in Massen nach den XXL-Tüechli fragen würden. Die 3 Franken Miete, die sie für einen entspannten Nachmittagbesuch am Pool hinblättern mussten, schienen ja nicht alle Welt zu sein. Doch als die Behörden nach Saisonschluss Bilanz zogen, stellten sie ernüchtert fest, dass von dieser Möglichkeit nur 50-mal Gebrauch gemacht worden war. Was sage und schreibe 150 Franken einbrachte.

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