Zum Hauptinhalt springen

Steigende Fallzahlen, mehr HospitalisationenDie Berner Spitäler bereiten sich auf mehr Covid-Patienten vor

Von Interlaken bis Biel beobachten die Spitalverantwortlichen die Entwicklung mit Sorge. Doch Kapazitäten auf Vorrat schaffen sie mit der Erfahrung aus der ersten Welle nicht.

Während der ersten Welle der Corona-Pandemie blieben in Berner Spitälern viele der bereitgestellten Covid-Betten kalt. Notaufnahme Inselspital Bern. Ein Patient wird eingeliefert. © Adrian Moser / Tamedia AG
Während der ersten Welle der Corona-Pandemie blieben in Berner Spitälern viele der bereitgestellten Covid-Betten kalt. Notaufnahme Inselspital Bern. Ein Patient wird eingeliefert. © Adrian Moser / Tamedia AG
Foto: Adrian Moser (Archiv)

Verschobene Operationen, leere Betten, abgeriegelte Stationen: Im März hatten sich die Spitäler im Kanton Bern schnell auf eine drohende Corona-Welle eingestellt. Dass diese Welle die hiesigen Spitäler nicht flutete, wird als Erfolg gewertet. Die leeren Betten aber haben nicht nur Ebbe in den Kassen der Spitäler hinterlassen, wie eine Umfrage bei den Institutionen zwischen Oberland, Mittelland und Seeland zeigt: Sie wollen nun nicht vorschnell zusätzliche Kapazitäten für Covid-Patienten schaffen.

Der Anstieg der Corona-Fallzahlen ist rasant, insbesondere die hohe Positivitätsrate der Tests lässt eine hohe Dunkelziffer vermuten. Zwar sind im Kanton Bern aktuell noch nicht so viele Patientinnen und Patienten in Spitalpflege wie im März. Doch dass sich das in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten ändern wird, darauf stellen sich auch alle Berner Spitäler ein.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.