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Kommentar zu offenen PistenDer Sonderweg der Skination hat sich bewährt

Die Schweiz musste sich harsche Kritik gefallen lassen, weil die Skigebiete trotz Corona-Krise offen blieben. Doch der Plan ist aufgegangen – und wird jetzt sogar noch belohnt.

Illustration: Kornel Stadler

Was war das für ein Theater: Bereits im Frühsommer, als Bundesrat Alain Berset eine grenzübergreifende Corona-Strategie in den Winterdestinationen anstrebte, wurden erstmals Stimmen laut, die eine Schliessung der Skiorte forderten. Woche für Woche wurden sie lauter und lauter. Bald mischte sich sogar die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ein und verlangte, dass die Schweiz auf ihren Nationalsport verzichten möge – um die Sicherheit im gesamten Alpenraum nicht zu gefährden.

Das Schreckgespenst eines zweiten Ischgl geisterte durch die Täler und Berge. Und es zeigte Wirkung. Aber nicht so, wie es sich Merkel und viele andere erhofft hatten. Statt dem Druck nachzugeben, erlaubte die Schweiz, die Pisten parat zu machen – doch die Winterdestinationen verpflichteten sich, rigorose Schutzmassnahmen zu ergreifen und virussichere Angebote zu konzipieren.

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