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Referendum gegen die Ehe für alleDer Rebell von aussen rechts

Schon als 18-Jähriger gewann Anian Liebrand den ersten Abstimmungskampf – mit der Burka-Initiative feierte er seinen bisher grössten Coup. Jetzt will er die Ehe für alle verhindern.

Anian Liebrand verfolgt im Hotel Olten die Abstimmung über die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm. Nun kämpft er gegen die Ehe für alle.
Anian Liebrand verfolgt im Hotel Olten die Abstimmung über die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm. Nun kämpft er gegen die Ehe für alle.
Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Sein Name ist in der Öffentlichkeit kaum geläufig, doch sein Wirken gibt derzeit viel zu reden. Erst gerade haben die Schweizer Stimmberechtigten die Burka-Initiative knapp angenommen, schon setzt deren Koordinator Anian Liebrand zum nächsten Kampf an.

Am Montag dürfte er mit dem Komitee «Nein zur Ehe für alle» die Referendumsunterschriften der Bundeskanzlei übergeben. Bestätigen will Liebrand das nicht, aber vieles spricht dafür, dass der Sekretär mehr als die nötigen 50’000 Unterschriften zusammengebracht hat.

«Ich war eine Art Rebell, und das war man eher, wenn man bei den Rechten war.»

Anian Liebrand, Sekretär des Komitees gegen die Ehe für alle

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