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Kommentar zur ÜberbrückungshilfeDer Geist des Zusammenstehens ist verflogen

Wenn der Staat praktisch Arbeitsverbote erlässt, soll er auch Ersatz zahlen. Die Politik muss bei den Corona-Hilfen nachbessern.

Beizen müssen schliessen: Das Personal räumt die Gartenterrasse des Cafés Mill’Feuille am Mühlenplatz in Luzern.
Beizen müssen schliessen: Das Personal räumt die Gartenterrasse des Cafés Mill’Feuille am Mühlenplatz in Luzern.
Foto: Urs Flüeler

Am Mittwoch wird der Bundesrat voraussichtlich die bestehenden Corona-Massnahmen verlängern und womöglich verschärfen. Weil die Schweiz gemessen an den Todesfällen im Verhältnis zur Bevölkerung zu den Spitzenreitern in Europa gehört, wird dies die überwiegende Mehrheit wohl begrüssen. Es bedeutet aber auch: Für die direkt Betroffenen in der Gastronomie und den Freizeitbranchen geht es an die Existenz. Sie müssen wohl mindestens bis Ende Februar schliessen.

Wirte, die sich unter dem Hashtag #wirmachenauf zusammentun, wollen morgen ihre Beiz trotz Verbot öffnen. Das geht natürlich nicht. Aber es ist ein Hilferuf.

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