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Bilanzskandal um ZahlungsanbieterDer flüchtige Wirecard-Manager und die philippinischen Konten

Wirecard soll schon 2018 riesige Umsätze erfunden haben. Alle Aufmerksamkeit richtet sich nun auf den flüchtigen Ex-Wirecard-Chef Jan Marsalek.

Die Bilanzprüfer von EY vermuten bei Wirecard ein ausgeklügeltes Betrugssystem.
Die Bilanzprüfer von EY vermuten bei Wirecard ein ausgeklügeltes Betrugssystem.
Foto: Arne Dedert (Keystone) 

Eine Zeit lang hat Jan Marsalek noch den Eindruck erweckt, er werde sich den Strafverfolgern stellen. Es hiess, der frühere Geschäftsleiter und Chief Operating Officer der Wirecard AG halte sich auf den Philippinen auf und werde rasch nach München zurückkehren, um die Fragen der Staatsanwaltschaft zu beantworten. Doch entweder war dies von Anfang an nur ein Ablenkungsmanöver, mit dem Marsalek Zeit gewinnen wollte. Oder er hat es sich in den vergangenen Tagen doch anders überlegt, als immer offensichtlicher wurde, welchen Schaden Wirecard unter seiner Mitverantwortung angerichtet hat – für Mitarbeiter, für Aktionäre und für Gläubiger.

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