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Italiens RegierungskriseDer Chefkuppler aus Neapel

Sie nennen ihn auch «roter Stern»: Roberto Fico, Chef des linken Flügels bei den Cinque Stelle – hier in einer Aufnahme von 2018.

Mit Bus 85 zur Arbeit – wohl auch ein bisschen inszeniert

Viele einst eiserne Prinzipien sind längst zerbrochen

Namen sind sekundär? Nun ja.

1 Kommentar
    Thomas Z

    Italiens Politik ist eine reine Operette, aber auch eine solche kann dramatisch enden, und das wirds sie, früher oder später. Verantwortung, Weitsicht, Engagement für das Weiterkommen des Landes? Absolute Fehlanzeige. Nur ein Gerangel um die Macht und natürlich um die damit zusammenhängenden Töpfe, um die seine Klientel bedienen zu können. Diese Klientel ist aber nicht der Druchschnitts-Italiener, sondern es sind allerlei geschmeidige Consiglieri, Avvocati und dergleichen. Und der der Topf ist gegenwärtig prallvoll, gefüllt mit 209 Milliarden (=200'000 Millionen EUR). An die Stabilisierung des Staatshaushaltes, der hoffnungslos verschuldet ist, und nur noch am Tropf der EZB hängt, die alle neuen Staatslobligationen Italiens kauft, an eine solche Stabilisierung denkt niemand. Warum auch, wenn das Geld aus der EU auch ohne Reformen fliesst.