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LeserreaktionenDer Bundesplatz ist wieder tot

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu der Besetzung des Bundesplatzes durch die Klimabewegung.

Nach der Räumung: «Tot und kahl und ohne Leben.» So beschreibt ein Leser den Bundesplatz.
Nach der Räumung: «Tot und kahl und ohne Leben.» So beschreibt ein Leser den Bundesplatz.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Zum Leserbrief von Hansjürg Sieber «Nicht sofort Wasserwerfer anfordern»

Alle gleich behandeln

Im Zusammenhang mit der Besetzung des Bundesplatzes durch Klimaaktivisten schreibt der Leserbriefschreiber, dass er glücklich sei, nicht in einem Unrechtsstaat, sondern in einer «dialogbereiten» Stadt leben zu dürfen. Ich wäre glücklich, in einem Staat und einem Kanton leben zu dürfen, dessen Regierungen und Behörden den vom Volk beschlossenen Verfassungsartikel «Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich» umsetzen und nötigenfalls durchsetzen würden.

Toni Brunner, Münchringen

Zu «‹Was sind schon zwei Tage im Leben eines Menschen?›»

Grüner Schlamassel

Es fehlt einem ganz einfach der Glaube, dass der Aufmarsch der Klimaaktivisten im Vorfeld nicht bemerkt worden ist. Vielmehr ist es doch so, dass er den RGM-Parteien ganz einfach passte. Gute Werbung für Stadtpräsident Alec von Graffenried? Bleibt nur zu hoffen, dass er sich damit im Vorfeld der Wahlen nicht getäuscht hat. Jetzt ist es den Angehörigen der Rettungsdienste überlassen, den von den grünen Politikern angerichteten Schlamassel zu richten – bezahlt natürlich vom Steuerzahler. Auf der Strecke blieben auch die Marktfahrer, die am Dienstag unverrichteter Dinge nach Hause zurückkehren mussten.

Hansueli Marti, Ostermundigen

Zu «Das Gesetz gilt auch für Klimaaktivisten»

Der Bundesplatz ist wieder tot

Ein grosses Dankeschön an die jungen Leute. Ich war auf dem Platz und habe mit ihnen gesprochen. Sie machen nur friedlich auf ein grosses Problem aufmerksam. Es geht um die Zukunft dieser Menschen, sie werden die Folgen tragen. Wir haben alle Dimensionen völlig verloren. Diese Leute werden als Kriminelle hingestellt. Was für ein würdeloses Theater. Es hat niemandem geschadet. Ich bin aber auch der Meinung, dass man den Ablauf des Marktes gewährleisten soll. Und Schande über ein Parlament, dass nicht fähig ist ein Auge zuzudrücken und das Gespräch mit den jungen Leuten zu finden. Nun ist der Platz wieder frei. Tot und kahl und ohne Leben. Nichts steht dem Mehr nach Wachstum, Konsum, Gier und Egoismus im Weg. Die Natur wird uns die Antwort geben. Und zwar schon bald.

Online kommentiert: Christoph Strauss