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Absteller«Das Wort ‹tot› ist kalt und pietätlos»

Eine Leserin stört sich daran, dass in dieser Zeitung ein Artikel unter dem Titel «Entertainer Herbert Feuerstein ist tot» veröffentlicht wurde.

Den Titel des Artikels empfindet Leserin Johanna Saurer als pietätlos.
Den Titel des Artikels empfindet Leserin Johanna Saurer als pietätlos.
Printscreen Zeitungsseite

Ich lese in der Printausgabe dieser Zeitung und im Onlineartikel: «Herbert Feuerstein ist tot». Ich finde das Wort «tot» einem verstorbenen Menschen gegenüber so kalt, so pietätlos. Man könnte doch schreiben, dass diese Person verstorben ist oder nicht mehr unter uns ist. Immerhin reisst jeder verstorbene Mensch eine Lücke in unser Leben, somit gebührt ihm Achtung. Im Weiteren störe ich mich daran, dass in unserem Land so viel Englisch angeschrieben ist. Das finde ich der älteren Generation gegenüber nicht angebracht. Vielen war ein Aufenthalt in einem anderen Sprachgebiet aus finanziellen Gründen nicht möglich. Solchen Umständen sollte Respekt entgegengebracht und alles in der jeweiligen Landessprache angeschrieben werden. Johanna Saurer, Steffisburg

Stellungnahme der Redaktion: Vielen Dank für die Rückmeldung. Wir können verstehen, dass diese Formulierung als hart wahrgenommen wird. Wir sind bemüht, möglichst klare und verständliche Sprache zu verwenden. Dazu gehört auch, dass wir Anglizismen nach Möglichkeit vermeiden. (red)

2 Kommentare
    Tigerschnecke

    Tot finde ich auch zu hart, ist gestorben ist besser. Oft lese ich auch die Alten, besser wäre für mich die älteren Menschen.