Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Neue UnkrautvernichterDas plant Syngenta nach dem Pestizid-Triumph

Forschung an ganz jungen Weinreben: Gewächshaus von Syngenta in Stein AG.

Neues Gesetz in Planung

«Zeichnet sich ab, dass die Risiken nicht zurückgehen, kann für hochtoxische Pestizide die Zulassung zurückgezogen werden.»

Olivier Felix, Bundesamt für Landwirtschaft

Syngenta braucht Jahre für ein neues Produkt

«Wir müssen dazu auch wissen, wann, wo und in welchen Mengen Pflanzenschutzmittel genau zum Einsatz kommen.»

Robert Finger, Agrarökonom ETH Zürich
Bohnen wachsen in einem Forschungslabor von Syngenta.

«Das Geschäftsmodell hat sich nicht verändert. Mit dem Wechsel zu weniger giftigen Produkten will Syngenta nur künftigen Verboten zuvorkommen.»

Oliver Classen, Sprecher Public Eye
39 Kommentare
Sortieren nach:
    Andreas Diethelm

    Unsäglich, was da aus dem BLW geschwurbelt wird: „Vorgesehen ist, dass alle zugelassenen Spritzmittel neu überprüft werden müssen. Solche, die im Vergleich zu anderen Produkten ein höheres Risiko für Biodiversität und Gewässer darstellen, dürfen von Landwirten, die Direktzahlungen bekommen, nicht mehr eingesetzt werden.“ D.h. für Pestizide mit einem vergleichsweise höheren Risiko (ein euphemistisch und falsch benutzter Begriff, korrekt wäre: Schädigungspotenzial) wird nicht etwa die Produktion und der Verkauf eingestellt, sondern sie dürfen ungeachtet der erwarteten stärkeren Schädigung weiter versprüht werden, einfach ohne Belohnung mit Steuermilliarden.

    «Zeichnet sich ab, dass die Risiken nicht zurückgehen, kann für hochtoxische Pestizide die Zulassung zurückgezogen werden». „Sprich: Reicht der Stupser bei den Landwirten über die gestrichenen Direktzahlungen nicht aus, dann werden riskante Spritzmittel vom Markt genommen.“ Falsch gesprochen: Es kann sich gar nicht „abzeichnen dass die Risiken nicht zurückgehen“, es kann sich nur zeigen, dass Schädigungen nicht zurückgehen. Und auch dann tun das BLW nichts, es „kann“ natürlich. Das BLW ist ein korrupter Schlüsselplayer in der CH Landwirtschaftsindustrie, an der das Amt nicht schrauben will, die zwei SVP-Bundesräte waren beide Verwaltungsräte der Fenaco, dem Agro-Milliardenkonzern, der den Pestizidhandel in der Schweiz betreibt und kontrolliert (nebst fast allen andern Agroprodukten), Parmelin 19 J, 6 J als Präsident.