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Leserreaktionen«Dann brauchen wir auch keine Masken mehr»

Leserinnen und Leser äussern sich zu aktuellen Themen. Unter anderem zur Gefährlichkeit von Covid-19.

Sind die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verhältnismässig?
Sind die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verhältnismässig?
Foto: Raphael Moser

Wunderbar beleuchtet

Zu «So gefährlich ist Covid-19 im Vergleich»
Das erste Mal, dass ich in dieser Zeitung einen so informativen Artikel zum Virus lese. Bravo. Der mit sehr viel Sachverstand geschriebene Artikel von Martina Frei hat das Thema Coronavirus wunderbar beleuchtet. Hier wird nicht vom explosionsartigem Anstieg der Fallzahlen geschrieben, sondern von Fakten. In dieser sehr gut dokumentierten Relation, muss man sich doch fragen, ob die angeordneten und angedrohten Massnahmen verhältnismässig sind. Wenn die Wirtschaft im ganzen Land zu Boden gefahren ist, brauchen wir auch keine Masken mehr. Weil wir uns dann wahrscheinlich gegenseitig die Köpfe einschlagen. Und das geht sicher auch ohne Mund- und Nasenschutz.

Verena Wildi, Walliswil bei Niederbipp

Er hat dem Beamtentum keinen Gefallen getan

Zu «Die Treueprämie von 7000 Franken ist definitiv weg»
Eigentlich eine Randnotiz und damit nicht gross von Bedeutung für Otto-Normalsteuerzahler. Überlegt man sich die Geschichte aber für einen Moment länger, muss man das Datum der Zeitung verifizieren. Nein, es ist nicht der 1. April. Also haben wir es tatsächlich mit einem Chefbeamten, nicht etwa nur einem «Bürogummi» im ersten Lehrjahr, zu tun. Der Schlaumeier bekommt eine Grati für 15 Dienstjahre schon nach deren 3 und behauptet, dass er in «Treu und Glauben» gehandelt, geträumt oder sonst was hat. Über Glauben lässt sich bekanntlich nicht streiten. Das mit der Treue heisst in diesem Falle aber wohl: «Jeder ist sich selbst der (treue) Nächste». Der überbezahlte Herr hat dem sowieso schon angeschlagenen Image des Schweizer Beamtentums auf jeden Fall keinen Gefallen getan.

Mark Gasche, Kirchberg

Das ist arrogant

Zum Leserbrief von Margrit Mäder «Einheimische bezahlen, wenn Touristen ausbleiben»
Die Preiserhöhung ist durch die zusätzlichen Angebote des Eiger Express und der neuen Männlichenbahn durchaus gerechtfertigt und betrifft nicht nur die Einheimischen. Im Vergleich zu anderen Skigebieten ist das Saisonabo der Jungfrauregion auch mit dem neuen Preis günstig. Die Firstbahn hat schon immer den Betrieb nach der Herbstsaison eingestellt, das ist nicht neu. Seit letzten Winter gibt es eine blaue Piste vom Eigergletscher zur kleinen Scheidegg und auch von der Brandegg gibt es eine Piste zum Aspen und damit zum Terminal. Und wer das Kunststück fertigbringt, den Zug im Grund um eine Minute zu verpassen und dann 59 Minuten warten muss, ist selber schuld. Er könnte allenfalls auch die 300 Meter zu Fuss zum Terminal laufen. Aber das ist wohl schon nicht mehr zumutbar. Vom Minimalpreis profitieren, schlecht informiert sein und dann noch reklamieren - das ist für mich arrogant.

Heinz Buser, Moosseedorf

Sie haben den Respekt nicht

Zu «Gleisumbau im Lötschbergtunnel wird massiv teurer»
Gewisse Bauherren sind sich ihren treuhänderischen Pflichten nicht bewusst oder haben schlicht den Bezug und den Respekt zu ihren Projekten nicht; ist ja nicht ihr «Kässeli».

Onlinekommentar von Hans Maurer