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Leserreaktionen«Damit lassen sich ganze Gesetzesartikel aushebeln»

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Leser dieser Zeitung verurteilen die Demonstration gegen den Lockdown auf das schärfste.
Leser dieser Zeitung verurteilen die Demonstration gegen den Lockdown auf das schärfste.
Foto: Jürg Spori

Zu «Mehrere Dutzend Anzeigen nach illegaler Demonstration»

Bedauernswerte Wesen

Beschämend, was unsere Mitmenschen hier aufgeführt haben. Mit aller Gewalt und Rücksichtslosigkeit wird an der zweiten Welle gearbeitet. Eltern, welche Kinder als Schutzschilde benutzen, sind bedauernswerte Wesen. Ein Besuch von der KESB wäre angebracht. Die älteren Teilnehmer glänzten ebenfalls mit rücksichtslosem Verhalten. «Unverhältnismässigkeit» dürfte das Unwort des Jahres werden. Damit lassen sich ganze Gesetzesartikel aushebeln.

Peter Wasem, Bern

Lächerliche Argumente

Die teils lächerlichen Argumente der Demonstranten entbehren jeglicher Überzeugungskraft. Sie entspringen entweder den vielfältigen Verschwörungstheorien oder dem persönlichen Egoismus. Vertrauen in unsere Krisenführung zu haben, schliesst auch Fehler ein. Wenn das Ziel sich lohnt, darf der Weg auch steinig sein.

Ulrich Imhof, Herrenschwanden

Zitat des Tages

«Die Argumente der Demonstranten entspringen vielfältigen Verschwörungstheorien und dem Egoismus.»

Ulrich Imhof, Herrenschwanden

Unfassbar

Seit Wochen werden meine Grundrechte betreffend Bewegungsfreiheit und soziale Kontakte eingeschränkt – ich akzeptiere dies aus Solidarität und Mitverantwortung für diese Gesellschaft in der aktuellen Krisensituation. Und jetzt versammeln sich Hunderte zu Demonstrationen unter Missachtung elementarster Vorsichtsregeln wie das Abstandhalten und lamentieren über die Missachtung des Grundrechtes für Versammlungsfreiheit – ich fasse es nicht.

Hansjürg Sieber, Bern

Zu «Braucht es den Muttertag?»

Ein kleines Dankeschön

Um den Muttertag zu verstehen, muss man die Geschichte anschauen. Es ist noch gar nicht so lange her, da konnte man den Satz: «Arbeiten Sie oder sind Sie Hausfrau?», noch oft hören. Die Arbeit von Frauen erhielt niemals die gleiche Anerkennung wie diejenige der Männer. Deshalb hat man den Muttertag geschaffen. So konnten Ehemann und Kinder einfach einmal Danke sagen. Das heutige Familienbild hat sich grösstenteils geändert. Leider arbeiten aber heute viele Frauen deshalb noch mehr. Voll- oder Teilzeit ausser Haus, dann Haushalt und zu guter Letzt noch die Kinder. Dieses Bild ist leider noch weit verbreitet. Solange das so ist, verdient jede Hausfrau und Mutter eine ganz spezielle Anerkennung. Muttertag ist da nur ein kleines Dankeschön.

Mark Gasche, Kirchberg