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Leserreaktionen«Corona-Skeptiker und Massnahmen-Kritiker nicht in einen Topf werfen»

Leserinnen und Leser äussern sich zu aktuellen Themen. Unter anderem zur Frage, ob Corona-Skeptikern die Intensivpflege bezahlt werden soll.

Demonstrant an einer Corona-Mahnwache im Oktober.
Demonstrant an einer Corona-Mahnwache im Oktober.
Raphael Moser

Zum Leserbrief von Urs Lehmann «Auch ein Corona-Skeptiker darf seine Meinung äussern»

Als der Leserbriefschreiber jeweils mit dem Fallschirm abgesprungen ist, hat er dabei keinen andern Menschen gefährdet. Ein Maskentragverweigerer aber kann viele Leute anstecken und das kann für die Angesteckten tödlich sein. Einem solchen Skeptiker sollte man sehr wohl die teure Intensivpflege verweigern dürfen, wenn er dadurch einem Unschuldigen den Pflegeplatz wegnimmt. Natürlich wird das nicht passieren, denn kein an den Eid gebundener Arzt wird dazu Hand reichen. Anne Sollberger, Niederwangen

Es wäre vielleicht angebracht wenn die Medien zwischen Corona-Skeptikern (glauben nicht, dass es Corona gibt) und den Massnahmen-Kritikern (Wissen, dass es Corona gibt, sind jedoch gegen gewisse Massanahmen) unterscheiden und nicht alle in den gleichen Topf werfen würden. So soll – ja muss – es durchaus erlaubt sein, Massnahmen zur Eindämmung eines Virus zu hinterfragen, welches bei 99 Prozent der Gesamtbevölkerung (nicht der Infizierten!) zu keinen oder nur geringen Symptomen führt, wenn dabei die Wirtschaft längerfristig an die Wand gefahren wird und es zu sozialen Unruhen und bei vielen zu psychischen Störungen kommt. Onlinekommentar von Markus Weber

Zu «Die seltsame Afrika-Connection der GLP-Frau»

Isabelle Chevalley (GLP) weibelt gegen die Konzerninitiative.
Isabelle Chevalley (GLP) weibelt gegen die Konzerninitiative.
Philippe Dutoit

Nationalrätin Isabelle Chevalley (GLP) dient den Gegnern der Konzerninitiative (KVI) als Kronzeugin. Nun wurde allerdings publik, dass sie in Burkina Faso als Wahlhelferin für die Mächtigen diente und mit einem Diplomatenpass der dortigen Regierung herumreist. Unglaubwürdiger geht es wirklich nicht mehr! Sie hat einen Minister aus Burkina Faso in die Schweiz geholt, der uns Schweizern aufzeigen soll, dass diese Initiative für Afrika gefährlich sei. Ich glaube sofort, dass die Initiative für die machthabenden Eliten schädlich ist, würden für sie doch einige lukrative Nebeneinkünfte wegbrechen. Die KVI wurde ja auch nicht für die Eliten gemacht, weder in Afrika noch in der Schweiz, sondern für das geschädigte und geschundene Volk weltweit. Dora Kaiser, Thun

Zur Konzerninitiative

Die gefährliche Konzernverantwortungsinitiative zwingt den Schweizer Unternehmen die strengsten Vorschriften aller europäischen Ländern auf. Dadurch wird unseren Firmen ein grosser administrativer Mehraufwand aufgebürdet und sie können mit Klagen eingedeckt werden. Man sieht es am Beispiel Trump: Auch wenn die Wahlbetrugs-Anschuldigungen unbegründet sind, es bleibt immer etwas hängen und die Verteidigung kostet viel Geld und Zeit. Firmen aus dem Ausland würden bei einer Annahme so einen grossen Wettbewerbsvorteil erhalten, während unsere Firmen geschwächt würden. Deshalb lehne ich diese Vorlage ab, sie ist allzu idealistische. Elisabeth Müller, Bern

Zu «Stadt Biel legt Renten friedlich an»

Viele Menschen unterstützen Waffenproduzenten – über ihr Bankkonto oder ihre Pensionskasse – unbewusst und ohne es zu wollen. Es ist Zeit für nachhaltige Investitionen. Die Bevölkerung will mehr Klarheit. Sie will wissen, was mit ihrem Geld geschieht. Deshalb stehe ich dafür ein, dass Investitionen endlich verantwortungsvoller getätigt werden. Nachhaltige Fonds, wie beispielsweise der MSCI World Socially Responsible Index, verzeichnen seit mehreren Jahren sehr gute Performancewerte. Alex Schneider, Küttigen