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Neue Zahlen zu AnsteckungsortenContact-Tracing funktioniert viel schlechter als angenommen

Bei fast 90 Prozent der Corona-Fälle ist der Ansteckungsort unbekannt, wie ein internes Dokument der Bundesverwaltung zeigt.

Keine guten Nachrichten für Bundesrat Alain Berset und BAG-Chefin Anne Levy: Das Contact-Tracing funktioniert noch schlechter als bisher angenommen. Hier besuchen sie das Contact-Tracing-Zentrum des Kantons Zug.
Keine guten Nachrichten für Bundesrat Alain Berset und BAG-Chefin Anne Levy: Das Contact-Tracing funktioniert noch schlechter als bisher angenommen. Hier besuchen sie das Contact-Tracing-Zentrum des Kantons Zug.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Das Contact-Tracing ist seit Monaten eine zähe Angelegenheit, viel zu oft verläuft die Spurensuche ergebnislos. Jetzt zeigt sich, dass die Schwierigkeiten noch viel grösser sind als bisher angenommen. In 87 Prozent der Fälle ist der subjektive Infektionsort nicht bekannt. Dies geht aus einem internen Papier aus der Bundesverwaltung hervor, das der SonntagsZeitung vorliegt.

Beim Dokument handelt sich um eine Analyse zum Contact-Tracing, welche auf Daten des Bundesamts für Gesundheit (BAG) beruht. Dabei wurden über 100’000 Corona-Ansteckungen im Zeitraum zwischen Januar 2020 und Ende Januar 2021 in sechs Kantonen ausgewertet – namentlich Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt, Freiburg, Graubünden und Neuenburg.

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