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US-Admiral warnt vor Einmarsch in TaiwanChinas Präsident ruft Militär zu Kampfbereitschaft auf

Die Entwicklung der Streitkräfte müsse sich auf «Kampfbereitschaft» konzentrieren: Das fordert Chinas Staatschef Xi Jinping.

Die Warnung des US-Militärs

sda/nlu

95 Kommentare
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    André Gujer

    Normalerweise greifen Machtpolitiker zu früh zur militärischer Gewalt oder sie gehen durch die anfänglichen Erfolge zu weit. Gerade die absolute Macht verhindert dabei Selbstkritik: Je mehr Macht ein Diktator hat, umso mehr verliert er den Bezug zur Realität. Oder anders gesagt, der Herrscher glaubt immer mehr seinen Heuchlern, die er ja auch gleichzeitig dazu zwingt. Johannes Calvin nannte dies die gerechte Strafe Gottes, wenn ein König wie Gott sein will: Er ist in einem schlimmeren Gefängnis als jeder Gefängnis-Insasse. Er hat keinen wahren Freund mehr, der ihm die Wahrheit sagt. Vielmehr versuchen sie den Herrscher mit seinem Stolz zu ihren Gunsten zu manipulieren. Daher ist er nicht nur der grösste Gefangene, sondern irgendwann auch der Getriebenste. Er wird zum Sklave seines Stolzes und selbstverliebten Träumen.

    Wie weit dies in China fortgeschritten ist, weiss ich nicht. Zur Zeit scheint noch viel Realitätssinn vorhanden zu sein. Sie sind sicherlich noch in der produktiven Phase und können mit ihrer Disziplin noch viel erreichen. Mir scheint, wir im Westen sind in der Dekadenz fortschrittlicher. Das wir dekadente sind, merkt man nur schon, dass wir mit der chinesischen Herausforderung nicht positiv umgehen können. Wie auch, wenn wir nicht mehr unsere Welt positiv gestalten wollen? Aber gerade die derzeitigen "Erfolge" in der Wirtschaft, in Hongkong usw. könnte China zu viel mehr treiben. Das ist etwas besorgniserregend.Allerdings beunruhigt mich unsere Dekadenz mehr