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Folge von CoronaChina wird weltweit zum Prügelknaben

In Europa, Afrika, Nord- und Südamerika wächst die Kritik an Chinas Umgang mit dem Coronavirus. Die EU und Deutschland wollen Übernahmen heimischer Firmen durch China verhindern. Und die Abhängigkeit von «Made in China» soll vermindert werden.

Sieht sich als «Retter der Welt», sein Land wird aber zunehmend kritisiert: Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping besucht Anwohner eines Quartiers in Peking.
Sieht sich als «Retter der Welt», sein Land wird aber zunehmend kritisiert: Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping besucht Anwohner eines Quartiers in Peking.
Foto: Pang Xinglei (Xinhua)

Der Brief der «Bild»-Zeitung Mitte April an den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping hatte es in sich. Deutschlands grösstes Boulevardblatt warf Xi vor, die Welt über die Pandemie «im Dunkeln gelassen zu haben». Präsident Xi sei ein «zu stolzer Nationalist, um die Wahrheit zu sagen». Bereits zuvor hatte das Massenblatt gefragt, ob Peking für den «gigantischen wirtschaftlichen Schaden» aufkommen solle. Die chinesische Botschaft in Berlin sprach von «infamer» Berichterstattung, die «Nationalismus schüre».

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