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Lehren aus WuhanChina kann Corona – aber würden wir seine Massnahmen aushalten?

Im Land herrscht gibt es seit Monaten nur noch tiefe Infektionszahlen. Doch der Preis ist hoch: Auf wenige Ansteckungen folgen harte Lockdowns, und das Regime fördert Denunziantentum.

China greift bei der Pandemiebekämpfung durch: Polizist schreitet mit Wärmebildkamera durch ein Klassenzimmer.
China greift bei der Pandemiebekämpfung durch: Polizist schreitet mit Wärmebildkamera durch ein Klassenzimmer.
Foto: Imago

Es ist nicht schwierig herauszufinden, was China in der Corona-Krise alles richtig gemacht hat. Die chinesische Regierung bringt Journalisten die 125-seitige Antwort ungebeten vor die Tür, in einem Karton mit zehn Exemplaren ihres Weissbuchs über die eigene Corona-Politik.

Doch auch unabhängig von der Propaganda, die der Welt die Überlegenheit des chinesischen autokratischen Systems weismachen soll, gibt es keinen Zweifel: China hat die Corona-Lage rund elf Monate nach Entdeckung des Virus in Wuhan grösstenteils im Griff. Kinder gehen in die Schule, Kinos sind geöffnet, Restaurants und Clubs sind voll. Seit Monaten gibt es im Land, in dem ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt, selten mehr als ein paar Dutzend Neuinfektionen am Tag. Kann man von China also etwas lernen? (Lesen Sie weiter: Wie China die Fallzahlen drückt)

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