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Liebesglück dank Schicksalsschlag

Sie hatte nie wirklich gut zu sich selber geschaut, war seit Jahren Single, lebte fast nur für ihre Arbeit, und soziale Kontakte vermied die Bernerin – bis vor zweieinhalb Jahren ein Hirntumor das Leben von Ilona Studer auf den Kopf stellte.

Viel Unterstützung: Ohne Familie, Freund und Kollegen wäre der Weg zurück noch viel beschwerlicher. Das weiss auch Ilona Studer (im Bild). Die Collage ihrer Schwester, mit Bildern aus glücklichen Tagen und aufmunternden Worten, habe ihr während des Spitalaufenthalts viel Kraft gegeben, sagt sie.
Viel Unterstützung: Ohne Familie, Freund und Kollegen wäre der Weg zurück noch viel beschwerlicher. Das weiss auch Ilona Studer (im Bild). Die Collage ihrer Schwester, mit Bildern aus glücklichen Tagen und aufmunternden Worten, habe ihr während des Spitalaufenthalts viel Kraft gegeben, sagt sie.

Im November 2009 fühlt sich Ilona Studer vermehrt müde, denkt sich jedoch nichts dabei. «Ich habe damals als Kellnerin gearbeitet. Sehr viel, aber auch sehr gerne, das war für mich Erklärung genug», erinnert sie sich. Trotzdem sucht sie einen Arzt auf, der sie mit einem Arztzeugnis und der Vermutung einer Schweinegrippe nach Hause schickt. Studer telefoniert aber schon bald ihrem Chef, dass sie sich besser fühle und am Mittwoch wieder arbeiten könne. Dieses Gespräch datiert vom 28.November, danach kann sich Studer erst wieder an den 3.Dezember erinnern, als sie im Inselspital aus der Narkose erwacht – nach einer neunstündigen Hirnoperation.

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