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«Kenia ist meine zweite Heimat»

Theres Schweizer ist das, was man gemeinhin als engagierte Frau bezeichnet. Und dies zu Recht. Die ausgebildete Naturheilpraktikerin investiert viel Zeit und Geld in Hilfsprojekte in Kenia. Mitauslöser für dieses Engagement war ein tragischer Todesfall.

Engagiert sich in Kenia: Theres Schweizer mit Bildern und Utensilien aus dem afrikanischen Land.
Engagiert sich in Kenia: Theres Schweizer mit Bildern und Utensilien aus dem afrikanischen Land.

Theres Schweizer steht in ihrer Praxis in Kerzers und zeigt ein Foto. «Schauen Sie, das ist Patrick, mein erstes Patenkind in Kenia, Anfang der Neunzigerjahre.» Die 53-Jährige wiegt den Kopf hin und her und ergänzt: «Sein Vater verschwand kurz nach der Geburt, was in Afrika aus verschiedenen Gründen leider nur allzu oft passiert. Die Mutter stand dann ohne Geld da. Witwenrente oder sonst eine finanzielle Absicherung gibt es dort halt nicht.» Die Mutter kannte sie bereits von einem früheren Aufenthalt an Kenias Nordküste – und so entschloss sich Theres Schweizer, ihr unter die Arme zu greifen. Sie realisierte für die Mutter ein Brunnenprojekt, damit diese als Wasserhändlerin ihren Lebensunterhalt verdienen konnte. Und überwies zudem Patenkind Patrick Schul- und Studiengeld. «Ausbildung ist doch das Wichtigste.»

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