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Langenthaler WortgeschichtenBüschele

Halb daneben ist fast getroffen: An dieser Stelle interpretiert Stadtliterat Alexander Estis Mundartwörter auf seine Weise.

Wenn es büschelt, ist es Alexander Estis ein Grusel.
Wenn es büschelt, ist es Alexander Estis ein Grusel.
Bild: PD/Alexander Estis

Als Zeitvertreib richte ich gern besondere Arrangements aus verschiedenen Blumen und Gräsern her. Wenn ich in der Dämmerung Blumen und Gräser für meine Arrangements sammeln gehe, büschelt es manchmal im Gesträuch, und das ist mir ein Grusel. Es raschelt, es spukt, es büschelt.

Wer kann schon sagen, was sich dort verbirgt, was sich alles herumtreibt dort im Gebüsch. Was dort geistert, im finster verflochtenen Dickicht. Einmal erschien ein Waldschrat, ein andermal ein Dachsmensch und dann wieder ein Wurmling.

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