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Vor Thun - BaselBis zum letzten Hemd

Nach schwieriger Vorrunde ist Nikki Havenaar zu einer festen Stütze in der Abwehr des FC Thun geworden. Der lange Japaner glänzte zuletzt zudem mit wichtigen Toren im Abstiegskampf.

Nikki Havenaar (links) überzeugte zuletzt nicht nur mit seiner Zweikampfstärke, sondern schoss auch wichtige Tore.
Nikki Havenaar (links) überzeugte zuletzt nicht nur mit seiner Zweikampfstärke, sondern schoss auch wichtige Tore.
Foto: Cyril Zingaro (Keystone)

Eigentlich müsste er zurückeilen, Vollgas in den eigenen Strafraum. Doch Nikki Havenaar bleibt nach einem abgeprallten Eckball im Sechzehner des FC Sion und wartet. Er spürt: Die Chance ist nicht vorbei. Und als er die Flanke von Matteo Tosetti auf sich zufliegen sieht, bringt er sich in Position, steigt hoch und wuchtet den Ball ins Netz. Bei Stürmern würde man in einer solchen Situation von Torriecher sprechen, von Instinkt. Mit Innenverteidigern werden derartige Attribute selten in Verbindung gebracht. Doch dieses 1:1 im Wallis am letzten Samstag war der zweite Treffer Havenaars in Folge, nachdem er bereits gegen Servette (5:1) getroffen hatte.

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