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Habker MobilfunkanlageBeschwerde gegen 5G-Projekt eingereicht

Der geplante Umbau einer Mobilfunkanlage auf den neusten Stand der Technik stösst auf Widerstand.

Simon Zbinden beim Antennenmast Schwendi/Wolfsgruebi ob Habkern. Gegen dessen Aufrüstung mit zwei 5G-Anlagen hat er bei der kantonalen Bau- und Verkehrsdirektion Beschwerde eingereicht.
Simon Zbinden beim Antennenmast Schwendi/Wolfsgruebi ob Habkern. Gegen dessen Aufrüstung mit zwei 5G-Anlagen hat er bei der kantonalen Bau- und Verkehrsdirektion Beschwerde eingereicht.
Foto: Hans Peter Roth

«Da ist er.» Simon Zbinden zeigt auf einen Mast bei einer Baumgruppe. Der Schnee ist knietief. Zurzeit ist der abgelegene Antennenmast Schwendi/Wolfsgruebi nicht einfach zu erreichen. Der Nebel bei der Antennenanlage auf rund 1300 Metern lichtet sich. Ein Ausblick direkt auf Habkern wird frei. Das ist auch der Sinn des Standorts. Er ermöglicht eine gute Abdeckung des Dorfes mit 4G, der «vierten Mobilfunk-
Generation».

Nun soll der Sendemast modernisiert werden. Und wie: Anstelle der heutigen 4G-Sendeanlage würde er mit deren zwei sowie zusätzlich zwei 5G-Anlagen aufgerüstet. «Dagegen wehren wir uns», macht Zbinden klar. Er führt eine ganze Reihe von praktischen, technischen, gesundheitlichen, baurechtlichen und ökologischen Argumenten ins Feld, warum dieser Umbau unsinnig sei.

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