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Mit Musikstars und viel Kunst wird die Kulturmühle gefeiert

Heuer wird die Kulturmühle Lützelflüh ein Vierteljahrhundert alt. Gefeiert wird das ganze Jahr hindurch, dabei laufen die Fäden bei Monika Gfeller zusammen. Sie leitet die Geschicke der Mühle.

Monika Gfeller, ­die Leiterin der Kulturmühle, ist in Lützelflüh aufgewachsen.
Monika Gfeller, ­die Leiterin der Kulturmühle, ist in Lützelflüh aufgewachsen.
Thomas Peter

Vor Monika Gfeller liegt ein besonderes Jahr: Die Kulturmühle Lützelflüh feiert heuer ihr 25-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums finden statt rund sieben nun zehn Konzerte und vier Ausstellungen in der Mühle statt.

Als besondere Leckerbissen nennt Gfeller den Auftritt des ­Anna-Rossinelli-Trios von Ende Januar und jenen im September von Vera Kaa und Band. Im Dezember steht der Liedermacher und Geschichtenerzähler Linard Bardill auf dem Programm. Ebenfalls im Christmonat findet eine Woche lang eine Art Handwerkermarkt statt: Künstler- und Kunsthandwerker aus der Region bieten ihre Ware feil.

Willkommene Werbung

Das Jahresprogramm 2017 hat Monika Gfeller vor kurzem an die rund 300 Vereinsmitglieder und an 200 Interessierte verschickt. Zudem hat erstmalig die Gesamtschule für Theater in Grenchen ihrem Jahresprogramm auch das der Kulturmühle beigelegt; insgesamt 4000 Stück. «Es gibt Konzerte in der Mühle, bei denen alle 120 Sitzplätze besetzt sind.»

«Weil ich mich für Kunst und Musik, das schöne Mühlgebäude und die vielfältigen Aufgaben interessiere, habe ich zugesagt.»

Monika Gfeller

Jedoch komme es auch vor, dass die Künstler vor weniger Publikum auftreten müssten. Das gleiche Bild zeige sich auch bei den Ausstellungen, darum sei das Verschicken der 4000 Programme eine willkommene Werbeplattform, so Gfeller.

Räume sind begehrt

Zwar hat Monika Gfeller als Leiterin der Kulturmühle Lützelflüh nicht direkt mit der Auswahl der Künstler zu tun, dies fällt in den Aufgabenbereich des Vereins. Aber sie ist für die Vermietung der Räumlichkeiten zuständig, was nebst dem Ausstellungs- und Konzertraum auch das Massenlager und den Dachraum beinhaltet.

Im letzten Jahr war die Unterkunft während rund 100 Nächten belegt; insgesamt wurden circa 90 Verträge für die Vermietungen der Lokale ausgestellt. «Gemietet werden die Räume oft auch für Hochzeits- oder Geburtstagsfeste», erklärt Gfeller, die die Buchhaltung für die Stiftung erledigt.

An dieser Stelle betont sie, dass ohne die Freiwilligenarbeit des Vereinsvorstandes, der zuständig ist für die Anlässe, und der Stiftungsratsmitglieder, die zuständig sind für die Liegenschaft, der Betrieb in seiner heutigen Form nicht aufrechterhalten werden könnte.

Lob an Vorgängerin

Seit März 2016 hat Monika Gfeller die Leitung der Kulturmühle inne. Sie trat die Nachfolge von Marlies Budmiger an, die vorher zwei Jahre die Mühle im Mandat führte. Von ihr konnte Gfeller «eine tadellos geführte Geschäftsstelle übernehmen. Die Webseite und verschiedene haustechnische Sachen hat Marlies in ihrer Zeit aktualisiert».

«Wenn ich etwas organisieren will oder eine Auskunft brauche, warte ich auch nicht gerne mehrere Tage.»

Monika Gfeller

Darauf angesprochen, erzählt Monika Gfeller, dass ihre Vorgängerin zusammen mit dem Stiftungsratspräsidenten Heinrich Schütz ­zudem noch alles geregelt habe, was die Unterschlagungen des Ex-Kassiers des Vereins Kulturmühle betroffen habe.

Wohnt im Nachbardorf

In der Gemeinde ist Monika Gfeller keine Unbekannte. Die 43-Jährige ist im Gotthelfdorf aufgewachsen und wohnt mit ihrem Ehemann und den zwei Söhnen im Nachbardorf Grünenmatt. Während zehn Jahren war sie als Schulsekretärin in Lützelflüh für die Fragen und Belange der Eltern zuständig.

Nachdem sie das Arbeitsverhältnis gekündigt hatte, wurde sie einige Monate später von einem Mitglied des Stiftungsrats angefragt, ob sie Interesse an der Stelle in der Kulturmühle habe. «Weil ich mich für Kunst und Musik, das schöne Mühlgebäude und die vielfältigen Aufgaben interessiere, habe ich zugesagt», erklärt Monika Gfeller.

Sie hat zwar nur eine Teilzeitanstellung von 30 Prozent; dennoch ist sie praktisch immer während der Bürozeiten via Handy erreichbar. Das sei für sie selbstverständlich, «wenn ich etwas organisieren will oder eine Auskunft brauche, warte ich auch nicht gerne mehrere Tage».

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