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Antidepressiva bei Kindern häufig wirkungslos

Bei schweren ­Depressionen können Medikamente helfen. Deshalb ­werden sie selbst Kindern ­verabreicht. Doch ob die Mittel mehr nutzen als schaden,ist noch immer nicht geklärt.

Schon Schulkinder?können unter Depressionen leiden.
Schon Schulkinder?können unter Depressionen leiden.
Fotolia

Nicht nur Erwachsene können Depressionen haben: Auch bis zu drei Prozent der sechs- bis zwölfjährigen Kinder sind davon betroffen, bei Jugendlichen bis 18 Jahre sind es gar sechs Prozent. Die Störung äussert sich häufig in Niedergeschlagenheit und extremer Antriebslosigkeit während mehrerer Wochen.

Jüngere Kinder hören oft ganz auf zu spielen, verlieren das Interesse an ihrer Umwelt und entwickeln Symptome wie Bauch- oder Kopfschmerzen. «Wir behandeln dann immer zuerst ohne Medikamente, mit einer Psychotherapie», sagt Alain Di Gallo, Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik Basel. Doch in schweren Fällen erhalten die jungen Patienten auch Antidepressiva (siehe Infobox).

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