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«Sonst wird Bern noch weiter abgehängt»

Baudirektorin Barbara Egger warnt davor, die Investitionen in die Infrastruktur stark zu kürzen, um neue Schulden zu verhindern. Stattdessen findet sie, die Regierung solle das «wirkliche Problem» des Kantons angehen.

SP-Regierungsrätin Barbara Egger spricht Klartext: Das Problem des Kantonshaushalts seien nicht die Investitionen, sondern die rasch wachsenden laufenden Ausgaben. Dabei handelt es sich primär um Personalkosten.
SP-Regierungsrätin Barbara Egger spricht Klartext: Das Problem des Kantonshaushalts seien nicht die Investitionen, sondern die rasch wachsenden laufenden Ausgaben. Dabei handelt es sich primär um Personalkosten.
Urs Baumann

Finanzdirektorin Beatrice Simon warnte in unserer Zeitung kürzlich vor zu hohen Investitionen, gerade beim Bau neuer Infrastruktur. Daraufhin meldeten Sie Widerspruch an. Muss der Kanton bei den Investitionen nicht Prioritäten setzen?Barbara Egger: Doch, natürlich, aber das machen wir schon seit Jahren. Es werden weit mehr Wünsche an uns herangetragen, als wir realisieren können. Wir verfolgen generell nur Vorhaben weiter, die nachweislich ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis haben. Es stimmt zwar, dass zurzeit mehrere Grossprojekte in Planung sind. Aber das bedeutet nicht, dass die alle schlagartig 2013 umgesetzt werden. Das ginge ja gar nicht. Der Realisierungshorizont erstreckt sich über viele Jahre.

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