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Corona-Krise in SüdafrikaBehutsamer Exit aus wohl härtestem Lockdown der Welt

Südafrika ächzt unter strengen Ausgangsverboten, nicht einmal Joggen ist erlaubt. Nun will das Land nach einem ungewöhnlichen System lockern.

«Unser Land und die Welt, in der wir leben, werden nie wieder dieselbe sein»: Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa (sitzend) besucht eine zum Spital umgebaute Messehalle in Johannesburg. (Jerome Delay/REUTERS)
«Unser Land und die Welt, in der wir leben, werden nie wieder dieselbe sein»: Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa (sitzend) besucht eine zum Spital umgebaute Messehalle in Johannesburg. (Jerome Delay/REUTERS)

So gehe es nicht weiter, sagte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa am Donnerstagabend in einer Fernsehansprache. «Unsere Leute müssen essen, sie müssen ihren Lebensunterhalt verdienen können.» Er kündigte an, die strengen Ausgangsbeschränkungen, unter denen das Land seit vier Wochen ächzt, zum 1. Mai zu lockern. Und stellte gleichzeitig ein Fünfstufenmodell vor, das es auch in ähnlicher Form in Neuseeland gibt, aber sonst offenbar einmalig ist auf der Welt. Faktoren wie die Höhe der Neuinfektionen und die Aufnahmefähigkeit des Gesundheitssystems bestimmen, welche Gefährdungsstufe ausgerufen wird. Jede Phase ist mit bestimmten Lockerungen verbunden – oder mit der Rückkehr zu Einschränkungen, sollte sich die Situation wieder verschlechtern. Die Stufen können für das ganze Land gelten oder nur für einzelne Regionen.

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