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Schule spricht Familie Beileid aus

Das Gotthelfschulhaus sprach der Familie des getöteten Siebenjährigen in einer Todesanzeige ihr Beileid aus.

Am Tatort haben die Trauernden zahlreiche Blumen und Kerzen niedergelegt.
Am Tatort haben die Trauernden zahlreiche Blumen und Kerzen niedergelegt.
Nicole Pont
Am St.-Galler-Ring, nahe der Wanderstrasse, geschah das unfassbare Verbrechen.
Am St.-Galler-Ring, nahe der Wanderstrasse, geschah das unfassbare Verbrechen.
Dominik Plüss
Der Trauermarsch hat beim Gotthelfschulhaus, wo der Siebenjährige zur Schule ging, einen Halt eingelegt.
Der Trauermarsch hat beim Gotthelfschulhaus, wo der Siebenjährige zur Schule ging, einen Halt eingelegt.
Nicole Pont
Die Tat ereignete sich unweit des Schulhauses Gotthelf, wo der Primarschüler in die 1. Klasse ging. Die Täterin kannte das Opfer gemäss der Staatsanwaltschaft nicht.
Die Tat ereignete sich unweit des Schulhauses Gotthelf, wo der Primarschüler in die 1. Klasse ging. Die Täterin kannte das Opfer gemäss der Staatsanwaltschaft nicht.
Alexander Müller
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Nach dem gewaltsamen Tod eines Primarschülers in Basel hat sich die betroffene Schule «erschüttert» geäussert. In einer Todesanzeige sprach sie der Familie des Siebenjährigen ihr Beileid und ihre Anteilnahme aus.

Sprachlos und zutiefst erschüttert habe man den Tod des Erstklässlers, Schulkameraden und Freundes zur Kenntnis nehmen müssen, heisst es in einer am Dienstag veröffentlichten Traueranzeige der Stadtbasler Volksschulen. Der Knabe sei Opfer einer unfassbaren Gewalttat geworden. Die Gedanken seien bei der «leidgeprüften Familie» und seinen Angehörigen.

Grosse Anteilnahme

Der Knabe war am vergangenen Donnerstag am helllichten Tag auf dem Heimweg nach Schulschluss von einer mutmasslich psychisch Kranken erstochen worden. Die 75-Jährige attackierte den Schüler mit einem Messer rund 200 bis 300 Meter vom Basler Gotthelf-Schulhaus entfernt, wo der Verstorbene in die erste Primarklasse ging. Er wurde von einer Lehrerin schwer verletzt aufgefunden und starb später im Spital.

Die Tatverdächtige stellte sich der Staatsanwaltschaft. Laut deren Angaben kannte die Frau offenbar weder das Kind noch dessen Familie. Die Untersuchungsbehörden zweifeln an der Schuldfähigkeit der Frau. Sie wird deshalb psychiatrisch begutachtet.

Die Bluttat erregte grosse Anteilnahme in der Öffentlichkeit. An einem Trauermarsch in Basel am Samstag nahmen 3000 Personen teil. Der getötete Knabe wurde am selben Tag im Kosovo beigesetzt.

(SDA)

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