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Zagato will zurück auf die Strasse

Wenn einer der legendärsten Karosserie-Bauer der Welt ein Auto baut, muss das nicht teuer sein. Der Motor des Perana Z-One kommt aus den USA, gebaut wird das Auto in Südafrika.

Soll in unter 4 s von 0 auf 100 km/h beschleunigen: Perana Z-One.
Soll in unter 4 s von 0 auf 100 km/h beschleunigen: Perana Z-One.
zvg

Nach den Blütejahrzehnten italienischer Karosseriebaukunst wurde es in den Siebzigern still um die Traditionsschmiede Zagato. Doch mit Sonderserien wie den Alfa-Romeo-Sportlern SZ und RZ (1989–93) oder einem Lancia Hyena (1992) konnte man sich über Wasser halten. In der letzten Zeit erlebt die Marke gar eine Renaissance: Unter der Führung des Gründerenkels Andrea Zagato füllt man wieder kleine, feine Nischen, zuletzt mit elitären Sonderanfertigungen auf Maserati- oder Bentley-Basis.

Mit dem Auto auf dieser Seite verhält es sich dagegen etwas anders: Der nur 1200 kg schwere Perana Z-One mit dem 446 PS starken 6,2-L-V8-Motor und dem Sechsgang-Schaltgetriebe aus der Corvette ist kein sündhaft teures Luxusobjekt, auch wenn das 440,5 cm lange, 192,5 cm breite und 123,5 cm hohe Coupé so aussieht. Stattdessen wird der zweisitzige Sportwagen ab Ende Jahr zu einem Nettopreis von lediglich 50'000 Euro (!) in Serie gehen.

Rollende Werbung

Ein Zagato im Sonderangebot – wie ist das möglich? Mit niedrigen Lohnkosten! Zagato ist nämlich «nur» Projektpartner und Designer. Der Auftraggeber, die Perana Performance Group, stammt aus Pretoria in Südafrika, und dort gelten ganz andere Stundenlöhne. Die Firma machte zwischen den 60er- und 90er-Jahren mit getunten Ford-Modellen von sich reden; der Z-One ist als rollende Werbung zu verstehen und soll Perana neue Entwicklungsaufträge bescheren.

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