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Flaggschiff vor dem Untergang gerettet

Jetzt kommt er doch noch, der grosse Saab 9-5. Über ein Jahr hat die Krise um General Motors seine Produktion verzögert. Dank dem Sportwagenhersteller Spyker könnte der Schritt in eine neue Ära gelingen.

Spyker-CEO Victor Muller (links) ist überzeugt, mit dem neuen Flaggschiff 9-5 eine neue und vor allem erfolgreiche Ära für Saab einzuleiten.
Spyker-CEO Victor Muller (links) ist überzeugt, mit dem neuen Flaggschiff 9-5 eine neue und vor allem erfolgreiche Ära für Saab einzuleiten.
Muller, dessen verwegenes Formel-1-Engagement mit Spyker (und Adrian Sutil als Piloten) exakt eine Saison überdauerte, hat mit Saab grosse Pläne. Und so soll denn ganz nach seinem Gusto auch etwas ganz Grosses die neue Ära der schwedischen Traditionsmarke neu begründen: der 9-5, der Hoffnungsträger der schwedisch-niederländischen Freundschaft.
Muller, dessen verwegenes Formel-1-Engagement mit Spyker (und Adrian Sutil als Piloten) exakt eine Saison überdauerte, hat mit Saab grosse Pläne. Und so soll denn ganz nach seinem Gusto auch etwas ganz Grosses die neue Ära der schwedischen Traditionsmarke neu begründen: der 9-5, der Hoffnungsträger der schwedisch-niederländischen Freundschaft.
Saab
Im Innern bleibt auch der neuste Saab ganz Saab: Ein fahrerzentriertes Cockpit, funktional gestylte Armaturen in kühlem, grünem Licht. Ebenso grünfarben wird die Geschwindigkeit dank Head-up-Display digital auf die Windschutzscheibe projiziert.
Im Innern bleibt auch der neuste Saab ganz Saab: Ein fahrerzentriertes Cockpit, funktional gestylte Armaturen in kühlem, grünem Licht. Ebenso grünfarben wird die Geschwindigkeit dank Head-up-Display digital auf die Windschutzscheibe projiziert.
Saab
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«Saab City lebt wieder!» Der Mann, der diese Formulierung anlässlich der Lancierung des grossen, neuen Saab 9-5 diese Woche ganz bewusst wählte, hat in der schwedischen Kleinstadt die Produktion wieder zum Laufen gebracht. Sein Name: Victor Muller, Besitzer und CEO des holländischen Sportwagenherstellers Spyker. Fast zwei Monate lang standen die Bänder nach dem Desaster um General Motors, der gescheiterten Übernahme durch Königsegg und dem anschliessend eingeleiteten Insolvenzverfahren zu Jahresbeginn still. Bis Spyker kam. Und Saab für einen Kaufpreis von angeblich 380 Millionen Euro vor dem Untergang rettete – das Flaggschiff 9-5 ebenfalls.

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