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Der Dekadenz sind keine Grenzen gesetzt

Eine noch höhere, breitere, längere G-Klasse mit Loungesitzen und partiellem Cabriodach? Bitte sehr. Kein Witz, der Mercedes-Maybach G 650 Landaulet wird ­tatsächlich verkauft.

Extravagant, opulent, obszön: Der Maybach G 650 Landaulet sprengt den Rahmen in vielerlei Hinsicht.
Extravagant, opulent, obszön: Der Maybach G 650 Landaulet sprengt den Rahmen in vielerlei Hinsicht.
zvg

Sie haben auf der Grosswildjagd in Afrika stets einen grossen Flatscreen vermisst? Fanden die Sitze im Geländewagen zu unbequem oder ärgerten sich über zu wenig Zylinder? Dann hat Mercedes-Maybach nun die Lösung Ihrer Probleme: den G 650 Landaulet.

Basis ist das allseits bekannte G-Modell, allerdings mit Spurverbreiterung und einer Bodenfreiheit von 45 Zentimetern. Unter der Haube steckt der 6-Liter-Biturbo-12-Zylinder aus dem G 65 AMG, mit 630 PS und 1000 Newtonmetern Drehmoment. Falls man also einmal vor einem Löwenrudel fliehen muss, ist genügend Power vorhanden.

Der Fond wird von einem elektronisch betätigten Stoffverdeck überspannt. Und schliesslich wurde der Radstand um 58 Zentimeter gestreckt, damit die «First Class»-Sitzanlage aus der Mercedes-Maybach-S-Klasse Platz findet; Liege- und Massagefunktion inklusive. Eine elektrisch bedienbare Glasscheibe trennt den Fond vom Cockpit, falls man sich mal nicht mit dem Chauffeur herumärgern will. Die Trennscheibe wechselt übrigens auf Knopfdruck von transparent auf undurchsichtig.

Von den Loungesitzen aus kann man aber nicht nur Grosswild schiessen, sondern auch arbeiten: Dafür stehen Aufklapptische, zwei grosse Bildschirme und andere Annehmlichkeiten zur Verfügung. Mercedes nennt den Landaulet ein «Meisterstück der Automobilbaukunst» – wir nennen ihn absurd. Interessierte sollten sich dennoch beeilen: Der Preis wurde zwar noch nicht kommuniziert, doch die streng limitierten 99 Stück werden schnell ausverkauft sein, wetten?

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