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Sánchez scheitert beim zweiten Anlauf

Pedro Sánchez wird nicht spanischer Ministerpräsident. Das Parlament hat zwei Monate, um einen Nachfolger zu suchen.

Sichtlich niedergeschlagen: Pedro Sánchez sitzt neben dem Sprecher der Sozialisten Antonio Hernando im spanischen Parlament. (4.März 2015)
Sichtlich niedergeschlagen: Pedro Sánchez sitzt neben dem Sprecher der Sozialisten Antonio Hernando im spanischen Parlament. (4.März 2015)
Pierre-Philippe Marcou, AFP

Der Sozialist Pedro Sánchez ist heute Abend wieder nicht zum Ministerpräsidenten von Spanien gewählt worden. Bei der Abstimmung im Parlament in Madrid erhielt der 44-Jährige nur 131 von 350 Stimmen.

219 Abgeordnete votierten gegen Sánchez. Der Chef der Sozialisten (PSOE) wurde allein von den Abgeordneten seiner Fraktion und denen der liberalen Ciudadanos (Bürger) sowie von der einzigen Vertreterin der kanarischen Regionalpartei Coalición Canaria unterstützt. Am Mittwoch hatte der Sozialist eine erste Schlappe erlitten.

Vom König empfohlen

Sánchez war von König Felipe VI. als Kandidat vorgeschlagen worden, nachdem der bisherige konservative Ministerpräsident Mariano Rajoy auf eine Kandidatur für eine weitere Amtszeit verzichtet hatte. Bis zum 2. Mai muss ein Regierungschef gefunden werden, andernfalls werden Neuwahlen fällig. Diese würden am 26. Juni stattfinden.

(SDA)

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