Zum Hauptinhalt springen

Nato diskutiert Moskaus Rolle in Syrien

Die Nato-Verteidigungsminister treffen sich in Brüssel. Sie machen deutlich: Die Türkei kann mit der Unterstützung des Bündnisses rechnen.

Will die Türkei unterstützen: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. (8. Oktober 2015)
Will die Türkei unterstützen: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. (8. Oktober 2015)
AP Photo/Virginia Mayo, Keystone

Die Nato wird das Mitgliedsland Türkei angesichts des Eingreifens Russlands in den syrischen Bürgerkrieg bei Bedarf mit Streitkräften unterstützen. Das sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor dem Treffen der Verteidigungsminister der 28 Mitgliedsstaaten in Brüssel. Das Bündnis werde überprüfen, welche Folgen Russlands militärisches Vorgehen in Syrien für die Sicherheit der Nato habe. Russische Kampfflugzeuge hatten am Wochenende den türkischen Luftraum verletzt.

Die Allianz müsse sich generell den Konflikten, der Instabilität und Unsicherheit in vielen unterschiedlichen Regionen stellen und ihre Strategien an die aktuellen und künftigen Herausforderungen anpassen, sagte Stoltenberg. Auch die Lage in Afghanistan sowie Cyberattacken und hybride Kriegsführung werden seinen Worten zufolge ein Thema des Treffens sein.

Am Mittwoch hatten russische Kriegsschiffe den ersten kombinierten Luft-Boden-Angriff mit syrischen Truppen auf Stellungen von Rebellen verübt. Die USA und andere Staaten befürchten, dass vor allem die gemässigten Aufständischen Ziel der Angriffe sind und nicht in erster Linie – wie von Moskau behauptet – die Terrormiliz Islamischer Staat.

SDA/slw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch