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Was die Aufwertung bei der UNO für Palästina bedeutet

Morgen Donnerstag wird Palästina zum Beobachterstaat an der UNO aufgewertet. Ändern dürfte sich damit vorerst nicht viel. Doch der Druck auf Israel, im Friedensprozess Konzessionen zu machen, steigt.

Rückenwind für die Moderaten: UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon (links) und Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas.
Rückenwind für die Moderaten: UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon (links) und Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas.
Reuters

Morgen Donnerstag dürfte Palästina in der UNO-Vollversammlung den Status des Beobachterstaates erhalten. Die Mehrheit der 193 Länder der Vollversammlung werden für die Palästinenser stimmen. 132 Länder, über zwei Drittel der UNO-Mitglieder, haben Palästina schon als Staat anerkannt. Den Palästinensern ist auch die Unterstützung etlicher europäischer Länder sicher. Frankreich, Spanien und Portugal werden die Resolution annehmen. Österreich und die Schweiz auch. Es wird damit gerechnet, dass bis zu 15 der 27 EU-Mitglieder sich zum palästinensischen Anliegen bekennen.

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