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Syrische Opposition schickt gemeinsame Delegation nach Genf

150 Personen der syrischen Oppositionsgruppen haben sich auf eine gemeinsame Delegation geeinigt. Die soll an den UNO-Friedensgesprächen in Genf teilnehmen.

Bilden gemeinsame Delegation der syrischen Opposition: Die führende Oppositionelle und Mitglied des Verhandlungsteams, Bassma Kodmani (l.), sowie der ebenfalls syrische Oppositionelle George Sabra (r.) bei einer Pressekonferenz in Genf. (24. März 2016)
Bilden gemeinsame Delegation der syrischen Opposition: Die führende Oppositionelle und Mitglied des Verhandlungsteams, Bassma Kodmani (l.), sowie der ebenfalls syrische Oppositionelle George Sabra (r.) bei einer Pressekonferenz in Genf. (24. März 2016)
Martial Trezzini, Keystone

Die syrische Opposition will mit einer gemeinsamen Delegation an den UNO-Friedensgesprächen in Genf teilnehmen. Die Oppositionsgruppen haben sich bei Gesprächen in Saudiarabien am Freitag auf die Entsendung einer 50 Mitglieder umfassenden Gruppe geeinigt.

Die syrische Opposition kam am Freitag in Riad überein, eine einheitliche Delegation für die nächste Verhandlungsrunde in Genf unter der Schirmherrschaft der UNO zu entsenden.

Fortsetzung der Syrien-Verhandlungen

«Wir haben uns mit den beiden anderen Gruppen der Opposition geeinigt, eine gemeinsame Delegation an die direkten Verhandlungen in Genf zu entsenden», sagte die führende syrische Oppositionelle Bassma Kodmani, ein Mitglied des Verhandlungsteams, vor Medienvertretern.

Das Treffen in Riad mit etwa 150 Vertretern hatte am Mittwoch mit dem Ziel begonnen, die Reihen der zersplitterten Opposition für kommende Verhandlungen zu schliessen. UNO-Sondervermittler Staffan de Mistura will in der nächsten Woche die Genfer Syrien-Verhandlungen fortsetzen.

SDA/foa

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