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Obama auf dem vernachlässigten Kontinent

Der US-Präsident bereist ­Ostafrika. In die Begeisterung der Gastgeber mischt sich Enttäuschung über das ­mangelnde Engagement der USA in Afrika.

US-Präsident Barack Obama ist zu einem historischen Besuch Ostafrikas in der kenianischen Hauptstadt Nairobi eingetroffen. Es ist die erste Reise eines amtierenden amerikanischen Präsidenten nach Kenia und Äthiopien. Im Verlauf seines fünftägigen Aufenthalts in der Region wird Obama einem Wirtschaftsgipfel beiwohnen sowie als erster amerikanischer Präsident vor der Afrikanischen Union im äthiopischen Addis Abeba sprechen.

Obamas Besuch kommt eine besondere Bedeutung zu, weil sein Vater aus Kenia stammte und der Präsident dort noch immer zahlreiche Verwandte hat. Allerdings wird Obama auf ein Zusammentreffen mit seinen Verwandten im Dorf Kogelo, wo sich auch das Grab seines Vaters befindet, aus Sicherheitsgründen verzichten. Statt dessen werden Familienmitglieder zum Präsidenten nach Nairobi reisen, um den berühmten Abkömmling zu treffen.

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