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Mit Kampfhelikopter gegen Piraten

Vor der somalischen Küste ist ein südkoreanischer Frachter von Piraten entführt worden. Ein weiterer Angriff auf ein griechisches Schiff konnte abgewehrt werden.

Nach Angaben des Abteilungsleiters für Piraterie der Internationalen Seefahrtsbehörde (IMB) in Kuala Lumpur, Noel Choong, ist es bereits die elfte Entführung eines Schiffs vor Somalia seit dem 20. Juli. An Bord des im Golf von Aden entführten Frachters waren Choong zufolge 21 Seeleute. Weitere Details habe er nicht. Nach einer Meldung der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap waren neben acht Südkoreanern zahlreiche Ausländer an Bord.

Multinationale Eingreiftruppe

Choong sagte, das griechische Frachtschiff sei von Piraten mit Schnellbooten angegriffen und aus Maschinengewehren beschossen worden. Die Besatzung habe die IMB alarmiert, die sich an die multinationale Eingreiftruppe gewandt habe, die in dem Schifffahrtsweg patrouilliert. Diese habe Kampfhelikopter entsandt, die die Piraten vertrieben hätten.

In diesem Jahr hat es laut IMB bereits 50 Piratenangriffe vor Somalia gegeben, die meisten im Golf von Aden, der das Rote Meer mit dem Indischen Ozean verbindet. Der Golf von Aden ist eine der meistbefahrenen Schifffahrtstrassen der Welt – jährlich benutzen rund 20'000 Schiffe die Passage.

SDA/cpm

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