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«Massaker bleiben praktisch unbemerkt»

Der Bürgerkrieg im Kongo vertreibt erneut Hunderttausende. Bewaffnete Milizen morden, rauben und vergewaltigen. Die kongolesische Regierung schiebt die Schuld für den Zustand ab.

Einer der afrikanischen Bürgerkriege, die zwischendurch immer wieder fast vergessen gehen: Ein kongolesischer Junge läuft über einen Friedhof in der Nähe des Flughafens der Provinzhauptstadt Goma. (3. August 2012)
Einer der afrikanischen Bürgerkriege, die zwischendurch immer wieder fast vergessen gehen: Ein kongolesischer Junge läuft über einen Friedhof in der Nähe des Flughafens der Provinzhauptstadt Goma. (3. August 2012)
AFP
Die natürliche Schönheit des Landes im Gegensatz zur wiederkehrenden Gewalt: Berge im Bezirk Fizi. (16. Februar 2011)
Die natürliche Schönheit des Landes im Gegensatz zur wiederkehrenden Gewalt: Berge im Bezirk Fizi. (16. Februar 2011)
Keystone
280'000 sind laut UNO seit April geflüchtet: Zivilisten warten auf die Essensabgabe im Goma. (31. Juli 2012)
280'000 sind laut UNO seit April geflüchtet: Zivilisten warten auf die Essensabgabe im Goma. (31. Juli 2012)
AFP
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Eigentlich wäre der Kongo ein schönes und reiches Land. Der flächenmässig zweitgrösste Staat Afrikas verfügt über tropische Wälder, Nationalparks mit Gorillas und grosse Rohstoffreserven. Die UNO-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos wird hingegen bei ihrer derzeitigen Reise in die Demokratische Republik Kongo, wie sich das Land offiziell nennt, wenig Schönes antreffen. Sie ist gestern in den Kongo gereist, um auf die sich verschlechternde humanitäre Situation im Land aufmerksam zu machen.

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