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Marokkanisches Kampfflugzeug im Jemen vermisst

Der Kontakt zu einem marokkanischen Piloten brach während eines Angriffs auf den Jemen ab. Die von Saudiarabien angeführte Militärallianz nahm die Ermittlungen auf.

Das Militärbündnis vermisst ein Kampfflugzeug: Ein Jet der Vereinigten Arabischen Emirate beim Start. (Archivbild)
Das Militärbündnis vermisst ein Kampfflugzeug: Ein Jet der Vereinigten Arabischen Emirate beim Start. (Archivbild)
AFP

Nach einem Luftangriff im Jemen ist der Kontakt zu einem marokkanischen Kampfflugzeug verloren gegangen. Die F-16-Maschine, die die von Saudiarabien angeführte Militärallianz unterstützt habe, werde seit Sonntag vermisst, teilte das marokkanische Militär mit.

Ermittlungen seien aufgenommen worden. Seit 26. März fliegt das Bündnis Luftangriffe auf Stellungen der schiitischen Huthi-Rebellen sowie auf Standorte des Militärs, das mit dem früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh zusammenarbeitet.

Marokko ist seit Beginn an der Operation beteiligt. Die entsprechenden Kampfflugzeuge sind in den Vereinigten Arabischen Emiraten stationiert.

70'000 auf der Flucht

Vor den Luftangriffen auf die Rebellenhochburg Saada im Nordwesten des Jemen sind nach Angaben von Hilfsorganisationen rund 70'000 Menschen geflohen. Darunter seien 28'000 Kinder, erklärten 17 Organisationen wie Care, Oxfam und Save the Children.

Sie verurteilten die «immer heftigeren» Bombardierungen und forderten einen unverzüglichen und dauerhaften Waffenstillstand. Die Huthi-Rebellen hatten zuvor ihre Bereitschaft angedeutet, sich an einer von der arabischen Militärkoalition angekündigten humanitären Feuerpause zu beteiligen.

Feuerpause zugestimmt

Sie seien bereit, «positiv» auf alle Bemühungen zu reagieren, um das «Leiden» der Bevölkerung zu beenden, sagte ein Huthi-Sprecher am Sonntag. Zuvor hatten mit ihnen verbündete Militäreinheiten erklärt, sich an die Feuerpause halten zu wollen.

Erst am Sonntag hatten die Huthi-Rebellen einer fünftägigen Feuerpause zugestimmt, damit Hilfsgüter in das Land gebracht werden können. Sie soll ab Dienstag gelten. Die Rebellen kontrollieren grosse Teile des Landes, darunter die Hauptstadt Sanaa.

SDA/chk

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