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Obama sagt Kenia eine Milliarde Dollar zu

Kenia ist betrübt über seinen schlechten Ruf nach diversen Terrorattacken der somalischen al-Shabaab – und hofft auf Besserung nach dem Besuch des US-Präsidenten.

Gute Beziehungen: Am letzten Tag seiner Afrikareise trifft US-Präsident Barack Obama die Kommissionsvorsitzende der Afrikanischen Union Dr. Nkosazana Dlamini-Zuma. (28. Juli 2015)
Gute Beziehungen: Am letzten Tag seiner Afrikareise trifft US-Präsident Barack Obama die Kommissionsvorsitzende der Afrikanischen Union Dr. Nkosazana Dlamini-Zuma. (28. Juli 2015)
Evan Vucci, Keystone
Eine Premiere: Obama spricht vor dem Plenum der Afrikanischen Union in Addis Abeba. (28. Juli 2015)
Eine Premiere: Obama spricht vor dem Plenum der Afrikanischen Union in Addis Abeba. (28. Juli 2015)
Jonathan Ernst, Reuters
... und eine Schweinemetzgerei.
... und eine Schweinemetzgerei.
Thomas Mukoya, Reuters
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US-Präsident Barack Obama hat bei seinem Besuch in Kenia eine Milliarde Dollar neuer Hilfen seiner Regierung und privater Institutionen zugesagt. Die Hälfte solle Frauen und jungen Leuten zugute kommen helfen, sagte Obama bei einer Wirtschaftskonferenz in Nairobi. Sie hätten es bei der Unternehmensgründung in Afrika besonders schwer, würden aber gebraucht. «Wenn das halbe Team nicht mitspielt, hat man ein Problem», sagte Obama.

Er würdigte die rasante Entwicklung des Kontinents. «Afrika ist eine der am schnellsten wachsenden Regionen der Welt», sagte der US-Präsident, dessen Vater aus Kenia stammt. «Menschen entwachsen der Armut.» Er hielt die Staaten aber zu mehr Transparenz, Rechtstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung an.

Terror und Wirtschaft

Der Besuch in Kenia hat nach Obamas Worten wegen seiner Familienbande eine persönliche Note. Doch spricht der US-Präsident, der von einer mehr als 200-köpfigen Delegation begleitet wird, mit seinem kenianischen Kollegen Uhuru Kenyatta vor allem über wirtschaftliche und politische Themen, unter anderem über die Terrorgefahr durch die somalische Al-Shabaab-Miliz.

Kenyatta beklagte den schlechten Ruf seines Landes nach dem Terroranschlag auf ein Einkaufszentrum in Nairobi 2013. Er hoffe, dass Obamas Besuch dies ändere. «Afrika ist der jüngste und vielversprechendste Entwicklungsraum der Welt, mit grenzenlosen Chancen», sagte Kenyatta. «Vorbei die Tage, als man unseren Kontinent nur durch die Linse der Verzweiflung und der Demütigung betrachtete.»

Obama war am Freitag zu seiner viertägigen Afrika-Reise in der kenianischen Hauptstadt eingetroffen. Den Freitagabend verbrachte er mit der Familie seines verstorbenen Vaters. Etwa drei Dutzend Verwandte fanden sich zu einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant seines Hotels ein.

Obama will von Kenia weiter nach Äthiopien reisen, um Gespräche mit Ministerpräsident Hailemariam Desalegn zu führen.

AFP

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